Einwirkungen, Bemessungssituationen
Die Lastfälle werden vom Anwender lediglich den Einwirkungen nach DIN
1055-100 zugeordnet. Das Programm bildet daraus unter Berücksichtigung der Sicherheits-
und Kombinationsbeiwerte automatisch die maßgeblichen Bemessungswerte für die
Grenzzustände der Tragfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit. Für jede Kombination können
verschiedene Bemessungssituationen in den Bau- und Endzuständen definiert werden. Im
Nachweis ist das Extremum aus allen Kombinationen und Situationen maßgebend. Optional
können die Nachweise auch für alle möglichen Schnittkraftkombinationen durchgeführt
werden.
Nachweise im Grenzzustand der Tragfähigkeit
- Mindestbewehrung zur Sicherstellung des duktilen Bauteilverhaltens
- Biegung mit oder ohne Längskraft und Längskraft allein
- Querkraft unter Berücksichtigung des Mindestbewehrungsgrades
- Reine Torsion und Torsion mit Querkraft
- Nachweis gegen Durchstanzen
- Nachweis gegen Ermüdung für Beton, Biege-, Querkraft- und Torsionsbewehrung sowie für
Spannglieder
Nachweise im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit
- Begrenzung der Betondruckspannungen
- Begrenzung der Betonstahlspannungen
- Begrenzung der Spannstahlspannungen
- Mindestbewehrung für die Begrenzung der Rissbreite
- Begrenzung der Rissbreite durch direkte Berechnung
- Nachweis der Dekompression
- Begrenzung der Verformungen
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Grenzzustand der Tragfähigkeit
Die Auslegung der Bewehrungen erfolgt nach Nachweisen getrennt für die
abgebildeten Bemessungssituationen. Diese wird für jede Schnittkraftkombination einzeln
ermittelt. Das endgültige Resultat ergibt sich aus dem Extremwert aller berechneten
Bewehrungen. Im Nachweis gegen Ermüdung wird die vorher ermittelte Bewehrung falls nötig
solange iterativ erhöht, bis die geforderte Spannungsschwingbreite eingehalten wird.
Gebrauchstauglichkeit
Die Nachweise erfolgen bei Bedarf im Zustand II unter Berücksichtigung
der ermittelten maximalen Bewehrung. Zur Einhaltung der geforderten Rissbreite wird die
Mindestbewehrung gegebenenfalls erhöht.
| Situation |
Tragfähigkeit |
Gebrauchstauglichkeit |
Ständig,
vorübergehend
Außergewöhnlich
Erdbeben |
Längsbewehrung
Querbewehrung
Torsionsbewehrung
Durchstanzen |
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Charakteristisch
(selten) |
Robustheitsbewehrung |
Betondruckspannungen
Betonstahlspannungen
Dekompression Klasse A
Rissbewehrung
Rissbreite Klasse B |
Häufig
Ermüdung |
Ermüdung Betonstahl
Ermüdung Spannstahl
Ermüdung Beton |
Dekompression Klasse B
Rissbreite Klasse C, D |
| Quasi-ständig |
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Betondruckspannungen
Spannstahlspannungen
Dekompression Klasse C
Rissbreite Klasse E, F
Verformungen |
Ergebnisse
Die ermittelte Bewehrung kann sowohl graphisch (Höhenlinien, Farbverlauf,
Schnittdarstellung oder numerisch) als auch tabellarisch ausgegeben werden. Wahlweise
erfolgt dies für einzelne Nachweise oder die Gesamtbewehrung. In einem ausführlichen
Protokoll werden die Nachweise dokumentiert. |

Einwirkungen und Bemessungssituationen

Definition der Nutzeinwirkungen

Nachweisauswahl

Untere Bewehrung mit gewählter Abstufung

Eingabedialog für den Durchstanznachweis
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