|
|
 |
 |
 |
Auswertung der Antwortspektren für den Erdbebennachweis nach
DIN 4149 (1981-04 und 1992-12)
 |
G. Grünthal (GeoForschungsZentrum
Potsdam) u.a.: Abschätzung der Erdbebengefährdung für
die D-A-CH-Staaten - Deutschland, Österreich, Schweiz.
Bautechnik 75/10, 753-767, 1998.
|
Für ein beliebiges Stab- oder Flächentragwerk werden in
Abhängigkeit von der Erdbebenzone, dem Baugrund und der
Bauwerksklasse die Bodenbeschleunigung und die
Berechnungsbeiwerte gemäß DIN 4149 vorgegeben.
Anschließend werden die den Eigenfrequenzen zugehörigen
Bauwerksreaktionen nach der Antwortspektrenmethode berechnet und
statistisch überlagert.
Die daraus resultierenden Schnittgrößen stehen dann für
weitere Überlagerungen mit den statischen Lastfällen und
anschließender Bemessung zur Verfügung. |
 |

Zur Beurteilung der zu berücksichtigenden Schwingungsformen, werden
sowohl die aufgebrachten als auch die effektiven modalen Massen vom
Programm ausgegeben:
Summe der aufgebrachten Massen (global)
Mx [t]
My [t] Mz [t]
-----------------------------------------------
Eigenmassen: 1500,000 1500,000
0,000
Punktmassen: 0,000
0,000 0,000
-----------------------------------------------
Summe: 1500,000
1500,000 0,000
Effektive modale Massen
(global)
Eigenform
Mx eff [t] My eff [t] Mz
eff [t]
------------------------------------------------
1
935,135
0,000
0,000
2
0,000
935,135
0,000
3
0,000
287,137
0,000
4
287,137
0,000
0,000
5
98,544
0,168
0,000
6
0,168
98,548 0,000
7
47,342
3,197
0,000
8
3,201
47,258
0,000
------------------------------------------------
Summe:
1371,526 1371,443
0,000
Dabei ist das Summenverhältnis der Massen (effektive modale
Massen/Gesamtmasse) von Interesse.
Beispiel: Räumlicher Stahlbetonrahmen

1.Eigenform |
 Zugh.
Schnittgrößen My aus Antwortspektrum
|
| 
Statistisch überlagerte Schnittgrößen My aus allen
Eigenformen |
|
|