Eigenwerte
Für jede Eigenform wird das zugehörige
Antwortspektrum ausgewertet und die Verformungen, Schnittgrößen
etc. abgespeichert.
Zur Beurteilung der zu berücksichtigenden Schwingungsformen,
werden die aufgebrachten den effektiven modalen Massen
gegenübergestellt.

Bodenbeschleunigungen
Entsprechend der Erdbebenzone wird die
Bodenbeschleunigung aufgebracht. Dabei kann die Richtung
komponentenweise getrennt ausgewertet und später überlagert
werden (z.B.: ± 1,0 Edx ± 0,3 Edy). Bei Bedarf lässt sich das
Bezugssystem in die lokalen Gebäudeachsen verdrehen.
Beiwerte nach EN 1998-1:2004
Aus den gewählten Untergrundverhältnissen
ergeben sich die Parameter für die horizontalen und vertikalen
Antwortspektren. Diese werden dann unter Berücksichtigung der
Bauwerkseigenschaften ausgewertet und überlagert. Normgemäß
wählt dabei das Programm die vorgeschriebene statistische
Überlagerung (SRSS oder CQC). Diese kann optional vom Anwender
übersteuert werden.

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In Abhängigkeit von der Schwingzeit kann die bezogene
Spektralbeschleunigung dem Antwortspektrum direkt entnommen
werden (z.B. zur Ermittlung des Fundamentschubes). |
Für weitere Untersuchungen (z.B.
Berechnung nach Th. 2. Ordnung) können die den Modalbeiträgen
zugrundeliegenden statischen Ersatzlasten abgespeichert werden.

Statische Ersatzlast der 1. Eigenform
Literatur:
Eurocode 8: Auslegung von Bauwerken gegen
Erdbeben –
Teil 1: Grundlagen, Erdbebeneinwirkungen und Regeln für
Hochbauten;
Deutsche Fassung EN 1998-1:2004
Beuth Verlag GmbH
Meskouris, K. (1999)
Baudynamik
W. Ernst & Sohn, Berlin |