Aktuelles

Tipps und Videos

Neues Video zur Anwendung von InfoCAD BIM RV Add-In für Revit® ('Tipps und Videos').

InfoCAD 18.0a (August 2018)

Die folgende Liste enthält die wichtigsten Neuerungen gegenüber der Version 17 von 2017 (Update-Info als PDF).

Allgemeines

  • Für Stäbe und Flächenelemente wurden Exzentrizitäten eingeführt. Stäbe können im lokalen Koordinatensystem unterschiedliche Exzentrizitäten am Anfang und Ende aufweisen. Die Elementreaktionen sind auf die exzentrische Lage bezogen. Die Knoten befinden sich weiterhin an ihrem ursprünglichen Ort.
    Hierdurch lassen sich in vielen Fällen die Koppelbedingungen vermeiden. Die Exzentrizitäten können auch den Modellobjekten zugewiesen werden, sodass diese direkt beim Vernetzen berücksichtigt wird.
  • Die Stab- und Elementexzentrizitäten können auch über die DSTV- und IFC-Schnittstelle ausgetauscht werden.
  • Der Fangmodus 'Ende' wurde auf Elemente erweitert. Somit kann auf Elementenden 'gefangen' werden, die aufgrund einer Exzentrizität nicht am Knoten liegen.
  • Mit dem neuen 3D-Schnittbereich kann die Sichtbarkeit eines räumlichen Systems beschnitten werden. Hiermit lassen sich sehr einfach Ansichten einzelner Objektbereiche erstellen.
  • Zur übersichtlichen Darstellung und Eingabe vieler Lastgruppen wurde ein tabellarischer Dialog entwickelt. Die Lastgruppen können hier auch über die Zwischenablage eingefügt werden.
  • Beim Ändern von Rändern (z.B. Länge oder Endpunkt) werden die anliegenden Flächen so angepasst, dass diese erhalten bleiben.
  • Im Dialog 'Querschnitte umnummerieren' können die Querschnittsfarben angezeigt werden.
  • Mit den neuen Schaltflächen  kann jetzt in den  Ergebnislastfällen vor- und zurückgeschaltet werden.
  • Ergänzend zum Hilfesystem kann jetzt das PDF-Benutzerhandbuch über das Hilfemenü aufgerufen werden. Zur Darstellung wird der Adobe Acrobat Reader® oder eine kompatible Anwendung benötigt.

InfoCAD BIM RV Add-In für Autodesk® Revit®

  • Zur Übernahme des Berechnungsmodells aus Autodesk Revit® wurde das neue Add-In 'InfoCAD BIM RV' entwickelt.
    Hiermit kann direkt aus Autodesk Revit® eine für InfoCAD lesbare Datei exportiert werden. Dabei kann u.a. zwischen dem Gesamtmodell und Teilsystemen gewählt werden.

Stahlbetonnachweise nach EN 1992-1-1, EN 1992-2 und Nationale Anhänge

  • Biege- und Schubbewehrung sind nun für die ständige, außergewöhnliche und Erdbebenkombination getrennt darstellbar.

Die Nachweise zur Beschränkung der Rissbreite wurden grundlegend überarbeitet und ergänzt. Im einzelnen ergeben sich folgende Neuerungen:

  • Bei Kreisquerschnitten kann die effektive Zugzone Ac,eff nun ringförmig ermittelt werden. Damit lassen sich z.B. die Besonderheiten von Bohrpfählen und Schleuderbetonstützen berücksichtigen.
  • Bei gegliederten Querschnitten kann der Beiwert kc zur Berechnung der Mindestbewehrung jetzt für jede Querschnittsseite wahlweise nach Gl. (7.2) oder Gl. (7.3)  der Norm bestimmt werden.
  • Die Rissbreite kann nun neben der direkten Berechnung alternativ durch Begrenzung der Stababstände nachgewiesen werden.
  • Der Nachweis der Rissbreite lässt sich jetzt optional für die mittlere Stahldehnung innerhalb Ac,eff führen. Bei mehrlagiger Bewehrung ergeben sich dadurch Vorteile gegenüber dem Nachweis für die maximale Stahldehnung.
  • Die Mindestbewehrung zur Beschränkung der Rissbreite wird jetzt bei Dehnungszuständen gemäß Bild 7.1 c) auch in den Fällen beidseitig ermittelt, in denen sich eine zentrische Betonzugspannung kleiner als fct,eff ergibt.

Die Dokumentation wurde auf die Neufassung der WU-Richtlinie des DAfStb von Dezember 2017 abgestimmt.

Stahlbetonnachweise nach ÖNORM B 1992-1

Die Massivbaunachweise wurden an die Neufassung des Nationalen Anhangs Österreich von Januar 2018 angepasst. Im einzelnen ergeben sich daraus folgende Änderungen:

  • In Gl. (6.52) wird nun die Obergrenze für den Durchstanzwiderstand mit Durchstanzbewehrung zu kmax · vRd,c mit kmax = 1,65 angesetzt.
  • Der maximale Durchstanzwiderstand vRd,max nach Gl. (6.53) wird jetzt auf den empfohlenen Wert des Basisdokuments beschränkt.
  • In den Berechnungseinstellungen für ÖNORM B 1992-1-1 können die Teilsicherheitsbeiwerte für Baustoffe nun speziell für Bemessungssituationen bei Erdbeben definiert werden. Die Vorschlagswerte richten sich nach ÖNORM B 1998-1, Kapitel 5.2.4 (3).
  • Im Einzelprogramm zum Rissbreitennachweis wurde eine Auswahl zur Art der Zwangseinwirkung ergänzt.

Die Dokumentation zum Rissbreitennachweis wurde auf die Neufassung der öbv-Richtlinie "Wasserundurchlässige Betonbauwerke - Weisse Wannen" von Februar 2018 abgestimmt.

Stahlbetonnachweise nach SIA 262

  • Biege- und Schubbewehrung sind nun für die ständige, außergewöhnliche und Erdbebenkombination getrennt darstellbar.

Brückenbaunachweise gemäß 1992-2

  • Die Notwendigkeit des Ermüdungsnachweises für Beton- und Spannstahl kann nun gemäß Kapitel 6.8.1 (102) durch Nachweis der Dekompression für die häufige Kombination überprüft werden.
  • Das Nachweisprotokoll wurde um die Ausgabe aller Einwirkungskombinationen mit Teilsicherheits- und Kombinationsbeiwerten ergänzt.
  • Im Ermüdungsnachweis für Beton wird nun zusätzlich die Dauerspannung σc,perm graphisch aufbereitet.
  • Der lastabhängige Beiwert λc,0 für den Ermüdungsnachweis von Eisenbahnbrücken kann jetzt optional automatisch ermittelt werden. Die Benutzereingabe wird dadurch auf die konstanten Faktoren λc,1 bis λc,4 reduziert.
  • Der Nachweis der Hauptdruckspannungen bei Kastenträgern kann nun wahlweise nach DIN EN 1992-2, Kapitel 6.3.2 (NA.106) oder grundsätzlich im Zustand I geführt werden (Verfahren aus DIN FB 102:2003).

Vorspannung

  • Es wurde eine neue Spannstrangansicht 'Spannstrang' ergänzt. Hiermit wird der gewählte Spannstang über seine Parameter aufgetragen.

Brückennachrechnung

  • Die Notwendigkeit des Ermüdungsnachweises für Beton- und Spannstahl kann nun gemäß DIN FB 102, Kapitel 4.3.7.1 (102), bzw. DIN EN 1992-2, Kapitel 6.8.1 (102), durch Nachweis der Dekompression mit den Grenzspannungen der Stufen 1 und 2 überprüft werden.Der Nachweis der mit der vorhandenen Schub- und Längsbewehrung aufnehmbaren Torsionsmomente wurde ergänzt.
  • Im Ermüdungsnachweis für Beton kann der lastabhängige Beiwert lc,0 jetzt optional automatisch ermittelt werden. Zusätzlich ist die Dauerspannung sc,perm graphisch abrufbar.
  • Bei Kastenträgern kann der Nachweis der Hauptdruckspannungen nun wahlweise nach DIN FB 102:2009 bzw. DIN EN 1992-2 oder gemäß DIN FB 102:2003 (Zustand I) geführt werden.

Der Rissbreitennachweis wurde überarbeitet und ergänzt. Im einzelnen ergeben sich folgende Neuerungen:

  • Bei Kreisquerschnitten kann die effektive Zugzone Ac,eff nun ringförmig ermittelt werden.
  • Der Beiwert kc zur Berechnung der Mindestbewehrung lässt sich jetzt für jede Querschnittsseite getrennt ermitteln.
  • Die Rissbreite kann nun alternativ durch Begrenzung der Stababstände nachgewiesen werden.
  • Der Nachweis der Rissbreite lässt sich jetzt optional für die mittlere statt für die maximale Stahldehnung innerhalb Ac,eff führen.

Beim Nachweis für die vorhandene Bewehrung kann nun im Querschnittsdialog gewählt werden, dass Reserven in der Torsionsbügelbewehrung für den Querkraftnachweis angerechnet werden. Dies ist in folgenden Nachweisen relevant:

  • Für den Querkraftnachweis in Stufe 2 wird die vorhandene Querkraftbewehrung zur Berechnung des Druckstrebenwinkels in Gl. (12.12) und Gl. (12.15) um die vorhandene Torsionsbewehrung erhöht.
  • Für den Ermüdungsnachweis in Stufe 2 wird die vorhandene Querkraftbewehrung zur Berechnung des Druckstrebenwinkels in Gl. (12.23) ebenfalls um die vorhandene Torsionsbewehrung erhöht.
  • Bei der Ermittlung der Ausnutzung für die vorhandene Querkraftbewehrung wird der ungenutzte Teil der vorhandenen Torsionsbewehrung zur Querkraftbewehrung hinzugezählt.
  • Im Ermüdungsnachweis für die vorhandene Querkraftbewehrung wird der ungenutzte Teil der vorhandenen Torsionsbewehrung ebenfalls zur Querkraftabtragung herangezogen.

Stahlbaunachweise nach EN 1993-1-1

  • Die Berechnung des Faktors a in Kapitel 6.2.9.1 (5) wurde an die Auslegung des NABau von April 2017 angepasst. Dadurch wird bei den Klassen 1 und 2 die für Biegung und Normalkraft verfügbare Querschnittsfläche nun um den durch Querkraft beanspruchten Bereich reduziert.

Holznachweise nach EN 1995-1-1

Die Holznachweise wurden um die Begrenzung der Verformungen nach Kapitel 7.2 ergänzt. Die Vorgaben erfolgen im Eigenschaftsdialog der Stäbe und in den Berechnungseinstellungen. Im einzelnen werden folgende Nachweise geführt:

  • Anfangsverformung gemäß Kapitel 2.2.3 (2) für die charakteristische Kombination.
  • Endverformung gemäß Kapitel 2.2.3 (3) für die quasi-ständige Kombination mit DIN EN 1995-1-1, Gl. (NA.1) bzw. ÖNORM B 1995-1-1, Gl. (NA.2).

Tragwerksanalyse für den Brandfall

  • Zur wiederholten Verwendung von freien thermischen Materialien wurde eine Materialbibliothek eingeführt.

Systemviewer

  • Für Windows 10 wurde der Export von AVI-Dateien ergänzt. Zur Wiedergabe wird ein entsprechender Player benötigt, z.B. Microsoft Media Player®.
  • Volumenmodelle können jetzt im 3D Manufacturing Format (3MF) und im Standard Tessallation Language Format (STL) exportiert werden. Beide Formate sind zur Ausgabe auf 3D-Druckern geeignet und werden von den Windows 10 Apps "3D Viewer" und "3D Builder" unterstützt.