Aktuelles

InfoCAD 17.1 (Dezember 2017)

Allgemeines

  • Für Stäbe und Flächenelemente wurden Exzentrizitäten eingeführt.
    Stäbe können im lokalen Koordinatensystem unterschiedliche Exzentrizitäten am Anfang und Ende aufweisen. Die Elementreaktionen sind auf die exzentrische Lage bezogen. Die Knoten befinden sich weiterhin an ihrem ursprünglichen Ort.
    Hierdurch lassen sich in vielen Fällen die Koppelbedingungen vermeiden. Die Exzentrizitäten können auch den Modellobjekten zugewiesen werden, sodass diese direkt beim Vernetzen berücksichtigt wird.
  • Die Stab- und Elementexzentrizitäten können jetzt auch über die DSTV- und IFC-Schnittstelle ausgetauscht werden.
  • Mit dem neuen 3D-Schnittbereich kann die Sichtbarkeit eines räumlichen Systems beschnitten werden. Hiermit lassen sich sehr einfach Ansichten einzelner Objektbereiche erstellen.
  • Zur übersichtlichen Darstellung und Eingabe vieler Lastgruppen wurde ein tabellarischer Dialog entwickelt. Die Lastgruppen können hier auch über die Zwischenablage eingefügt werden.

InfoCAD BIM RV Add-In für Revit®

Zur Übernahme des Berechnungsmodells aus Autodesk Revit® wurde das neue Add-In 'InfoCAD BIM RV' entwickelt.
Hiermit kann direkt aus Autodesk Revit® eine für InfoCAD lesbare Datei exportiert werden. Dabei kann u.a. zwischen dem Gesamtmodell und Teilsystemen gewählt werden.
Nähere Erläuterungen sowie den Download finden Sie hier.

Tragwerksanalyse für den Brandfall

  • Zur wiederholten Verwendung von freien thermischen Materialien, wurde eine Materialbibliothek eingeführt.

Brückenbaunachweise gemäß EN 1992-2

  • Die Notwendigkeit des Ermüdungsnachweises für Beton- und Spannstahl kann nun gemäß Kapitel 6.8.1 (102) durch Nachweis der Dekompression für die häufige Kombination überprüft werden.
  • Das Nachweisprotokoll wurde um die Ausgabe aller Einwirkungskombinationen mit Teilsicherheits- und Kombinationsbeiwerten ergänzt.

Nachrechnungsrichtlinie für Straßenbrücken

  • Die Notwendigkeit des Ermüdungsnachweises für Beton- und Spannstahl kann nun gemäß DIN FB 102, Kapitel 4.3.7.1 (102), bzw. DIN EN 1992-2, Kapitel 6.8.1 (102), durch Nachweis der Dekompression mit den Grenzspannungen der Stufen 1 und 2 überprüft werden.
  • Der Nachweis der mit der vorhandenen Schub- und Längsbewehrung aufnehmbaren Torsionsmomente wurde ergänzt.

ÖNORM B 1992-1-1

  • Im Einzelprogramm zum Rissbreitennachweis wurde eine Auswahl zur Art der Zwangseinwirkung ergänzt.

DIN EN 1993-1-1

  • Die Berechnung des Faktors a in Kapitel 6.2.9.1 (5) wurde an die Auslegung des NABau von April 2017 angepasst. Dadurch wird bei den Klassen 1 und 2 die für Biegung und Normalkraft verfügbare Querschnittsfläche nun um den durch Querkraft beanspruchten Bereich reduziert.