Aktuelles

InfoCAD 17 (August 2017)

Die folgende Liste enthält die wichtigsten Neuerungen gegenüber der Version 16 vom Juli 2016 (Update-Info als PDF).

Allgemeines

  • Zur Kontrolle der Modellzeichnung wurde ein neuer 'Überlappungstest' eingeführt. Hiermit können übereinanderliegende Zeichnungsobjekte gefunden werden.
  • Texte können nun rechtsbündig oder zentriert eingegeben werden.
  • Zur Verwendung von alternativen Zeichensätzen werden jetzt in der Programmoberfläche Zeichen nach dem UNICODE Standard akzeptiert. Damit ist es nun möglich z.B. kyrillische, griechische etc. Zeichen zu verwenden.
  • Die Möglichkeiten der Auswahl im Befehl 'Gruppe markieren' wurde deutlich erweitert.
  • In der Seitenansicht steht als Ergänzung zum Kommentarfeld ein neues Pfeilobjekt zur Verfügung.
  • Das Kommentarfeld kann jetzt schraffiert oder mit einem Hintergrundbild belegt werden.
  • Das Torsionsträgheitsmoment Ix von Polygonquerschnitten kann nun mit einem Faktor belegt werden. Somit kann die Torsionssteifigkeit von mehreren Querschnitten gleichzeitig abgemindert werden.
  • Die Aufbereitung der geometrischen Steifigkeitsmatrix für die Berechnung von Knick- und Beuleigenformen wurde parallelisiert.
  • Die Setzungsberechnung für das Steifemodulverfahren wurde parallelisiert.
  • Die FEM Liniengelenke können nun mit Federsteifigkeiten versehen werden. Diese eignen sich insbesondere zur Modellierung von Balkonanschlüssen (z.B. gem. Schöck Iso-korb® FEM-Richtlinie).
  • Für die 'dynamische Zuglast' kann jetzt beim'Lastfälle generieren' die Fahrgeschwindigkeit inkrementell erhöht werden.

Bauzustände

Die Funktionalität wurde vollständig überarbeitet und erweitert. Es wurden folgende Ergänzungen vorgenommen:
  • Im Berechnungsmenü kann jetzt die Berechnung aller vorhandenen Bauzustände gestartet werden. Dabei wird, falls vorhanden, jeweils der Stapelaufruf mit den gewählten Nachweisen gestartet.
  • Im neuen Andockfenster werden alle BZ aufgeführt und können direkt geladen werden. Die eingestellte Ansicht bleibt jeweils bestehen.
  • Es können Eigenschaften (z.B. Spannstanggeometrien) in alle gewählte BZ kopiert werden.
  • Es können nachträglich Objekte ergänzt und in weitere BZ kopiert werden.
  • Das 'Bauzustands-Merkmal' wurde entfernt. Der Zusammenhang der Dateien wird nun nur noch über Dateinamen hergestellt.

Dynamik

  • Für die Nachweise nach der Antwortspektrenmethode wurde die Überlagerung der Laminatspannungen ergänzt.
  • Im Protokoll werden nun die Lastsummen der einzelnen Modalbeiträge aufgeführt.
  • Die Lage des Massenschwerpunktes wird berechnet und protokolliert.
  • Die Aufbereitung der Massenmatrix wurde parallelisiert.

Tragwerksanalyse für den Brandfall

  • Für die aus der Tragwerksbemessung übernommenen Stahllagen kann jetzt ebenfalls zwischen kaltverformt und warmgewalzt unterschieden werden.

Nachrechnungsrichtlinie für Straßenbrücken

  • Zur Dokumentation der aufnehmbaren Belastung wurden die tabellarische Darstellung und das ausführliche Protokoll erweitert.
  • Die Nachweise der Beton- und Stahlspannungen, der Rissbreite sowie der Ermüdung können nun wahlweise auf Grundlage der vorhandenen oder erforderlichen Bewehrung geführt werden. Die Auswahl erfolgt in den Berechnungseinstellungen.
  • Im Querschnittsdialog wurde die Nachweisauswahl überarbeitet und erweitert, um bisher gebündelte Nachweise getrennt wählen zu können.
  • Für die Robustheits-, Riss- und Torsionsbewehrung von Stäben und Bemessungsobjekten wird nun ebenfalls die Ausnutzung nachgewiesen.
  • Bei Flächenelementen wurde der Nachweis für die Ausnutzung der Biege-, Robustheits-, Riss- und Schubbewehrung ergänzt.
  • In der Standardbemessung für Querkraft und Torsion wird nun wie bei der Biegebemessung die vorhandene Grundbewehrung gemäß Vorgabe eingehalten. Ergänzend wird die erforderliche Bewehrung ohne Grundbewehrung nachgewiesen.
  • Der Ermüdungsnachweis für Betondruckstreben wird nun für die Beanspruchungsrichtungen y und z getrennt geführt.
  • Im Ermüdungsnachweis für Querkraftbewehrung in Stufe 2 wird der Druckstrebenwinkel nun gemäß Gl. (12.23) der Richtlinie ermittelt.
  • Alternativ kann der Ermüdungsnachweis für Querkraft in Stufe 2 jetzt auf der Grundlage des Hauptzugspannungskriteriums geführt werden.
  • Alle Nachweise wurden auf die BAST-Auslegungen vom 2.2.2017 abgestimmt.

IFC - BIM

  • Das Umwandeln von IFC-Objekten wurde grundlegend überarbeitet.

Stahlbetonnachweise gem. EN 1992-1-1 und EN 1992-2

  • Der Nachweis gegen Ermüdung für Betondruckstreben gemäß EN 1992-2, Kap. 6.8.7, wurde ergänzt.
  • Im Querschnittsdialog wurde die Nachweisauswahl überarbeitet und erweitert, um bisher gebündelte Nachweise getrennt wählen zu können.

Stahlbaunachweise nach EN 1993-1-1

  • Für doppelt symmetrische I- und H-Profile sowie für rechteckige Kastenquerschnitte erfolgt die Berechnung der plastischen Tragfähigkeit künftig optional nach Kapitel 6.2.3 bis 6.2.10.
  • Die Querschnittsbibliothek wurde um warmgewalzte Hohlquerschnitte nach EN 10210-2 erweitert.
  • Für Rohr- und Rechteckhohlquerschnitte wurde der Stabilitätsnachweis für Biegung und Druck nach EN 1993-1-1, Kap. 6.3.3, ergänzt (Programm Biegedrillknicken).

Holznachweise nach EN 1995-1-1

  • Bei zweiachsiger Querkraftbeanspruchung wird die Bedingung in Gleichung (6.13) jetzt auch für die resultierende Schubspannung geprüft. Die Interaktionsgleichung (NA.55) des Nationalen Anhangs Deutschland wird nur noch bei Doppelbiegung ausgewertet.
  • In den Berechnungseinstellungen kann nun gewählt werden, welche Querschnittsabmessungen für die Ermittlung des Beiwerts kh nach Kapitel 3.2 und 3.3 maßgebend sind.

Nichtlineare Systemanalyse

  • Es können jetzt auch vorgespannte Tragwerke untersucht werden. Dabei werden die Spannstränge direkt in die Steifigkeitsmatritzen aufgenommen und wirken somit im Betonverbund.
  • Die ermittelten Spannstrangspannungen und die -ausnutzung werden für die graphische Darstellung zur Verfügung gestellt.
  • Für Flächenelemente kann nun die Rissdehnung richtungstreu dargestellt werden. Dies erlaubt eine gute Beurteilung des zu erwartenden Rissbildes.Die Ausgangsbewehrung wird jetzt zusätzlich protokolliert.
  • Für räumliche Stäbe wird jetzt der vollständige Spannungszustand protokolliert und kann visualisiert werden.
  • Die extremalen Betonstahlspannungen für Stäbe werden ausgegeben.

Lizenzmanager

  • Mit der Umgebungsvariablen INFOSERVER kann eine Reihe von Rechnern für Lizenzverbindungen angegeben werden. Bei Ausfall des primären Rechners verbindet InfoCAD sich automatisch mit einem Ersatzrechner, sofern dort ein Lizenzmanager aktiv ist.
  • Zur Verbesserung der Ausfallsicherheit bieten wir jetzt auch die Lizenzierung spezieller Backup-Hardlocks an.

Webserver

  • Zur Gewährleistung höchstmöglicher Verbindungssicherheit wurde der Webserver auf SSL umgestellt. Die Datenübertragung wird jetzt grundsätzlich verschlüsselt.