Spannbetonbrücke
Vorgespannte Plattenbalkenbrücke nach DIN EN 1992-2
In diesem Beispiel wird eine 3-feldrige Brückenkonstruktion behandelt.
Das statische System besteht aus Stabelementen mit Plattenbalkenquerschnitt. Zur Berücksichtigung der Quertragrichtung und zur Lastverteilung werden zusätzlich Flächenelemente eingebracht.
Die Abbildung zeigt die Stabelementierung mit den Spannsträngen.
Der Dialog zur Definition der Spannstrangeigenschaften und die Eingabe der Spannglieder in beliebigen Quer- und Längsschnitten kennzeichnet den Eingabekomfort des Spannbetonmoduls.
Zur Definition der Verkehrslasten werden die Stellungen des Tandemsystems und der UDL-Lasten übersichtlich mit dem Lastmodell 1 auf der Brücke beschrieben. Dabei können beliebige Varianten bzw. Fahrstreifenanordnungen festgelegt werden. Der Wagenabstand, die Lastverteilungshöhe und die Zentrifugallast der Tandemsysteme werden dabei automatisch berücksichtigt.
Das Lastmodell 1 und alle übrigen Lastfälle brauchen anschließend nur den entsprechenden Einwirkungen zugeordnet zu werden. Damit werden denn selbstständig die gewünschten Einwirkungskombinationen gebildet.
Die abschließenden Gebrauchs- und Tragfähigkeitsnachweise stellen die ermittelten Spannungen, Ausnutzungen und Bewehrungen sowohl graphisch als auch im Protokoll zur Verfügung. Dabei werden immer die auftretenden Resultate den zulässigen Grenzen gegenübergestellt.
Eine gute Übersicht zur Beurteilung des Gesamtsystems bieten die graphischen Darstellungen.