Versionsarchiv

Auf dieser Seite werden die Neuheiten der veröffentlichten InfoCAD-Programmversionen dokumentiert.

InfoCAD 17.2 (Mai 2018)

Allgemeines

  • Beim Ändern von Rändern (z.B. Länge oder Endpunkt) werden die anliegenden Flächen so angepasst, dass diese erhalten bleiben.
  • Der Fangmodus 'Ende' wurde auf Elemente erweitert. Somit kann auf Elementenden 'gefangen' werden, die aufgrund einer Exzentrizität nicht am Knoten liegen.
  • Im Dialog 'Querschnitte umnummerieren' können die Querschnittsfarben angezeigt werden.

Vorspannung

  • Es wurde eine neue Spannstrangansicht 'Spannstrang' ergänzt. Hiermit wird der gewählte Spannstang über seine Parameter aufgetragen.

Systemviewer

  • Für Windows 10 wurde der Export von AVI-Dateien ergänzt. Zur Wiedergabe wird ein entsprechender Player benötigt, z.B. Microsoft Media Player®.
  • Volumenmodelle können jetzt im 3D Manufacturing Format (3MF) und im Standard Tessallation Language Format (STL) exportiert werden. Beide Formate sind zur Ausgabe auf 3D-Druckern geeignet und werden von den Windows 10 Apps "3D Viewer" und "3D Builder" unterstützt.

InfoCAD BIM RV Add-In für Revit®

  • Aus Revit importierte Berechnungsmodelle können jetzt nach Änderungen aktualisiert werden. Anpassungen in InfoCAD bleiben erhalten.

EN 1992-1-1, EN 1992-2 und Nationale Anhänge

Die Nachweise zur Beschränkung der Rissbreite wurden grundlegend überarbeitet und ergänzt. Im einzelnen ergeben sich folgende Neuerungen:
  • Bei Kreisquerschnitten kann die effektive Zugzone Ac,eff nun ringförmig ermittelt werden. Damit lassen sich z.B. die Besonderheiten von Bohrpfählen und Schleuderbetonstützen berücksichtigen.
  • Bei gegliederten Querschnitten kann der Beiwert kc zur Berechnung der Mindestbewehrung jetzt für jede Querschnittsseite wahlweise nach Gl. (7.2) oder Gl. (7.3)  der Norm bestimmt werden.
  • Die Rissbreite kann nun neben der direkten Berechnung alternativ durch Begrenzung der Stababstände nachgewiesen werden.
  • Der Nachweis der Rissbreite lässt sich jetzt optional für die mittlere Stahldehnung innerhalb Ac,eff führen. Bei mehrlagiger Bewehrung ergeben sich dadurch Vorteile gegenüber dem Nachweis für die maximale Stahldehnung.
  • Die Dokumentation wurde auf die Neufassung der WU-Richtlinie des DAfStb von Dezember 2017 abgestimmt.

ÖNORM B 1992-1-1:2018-01

Die Massivbaunachweise wurden an die Neufassung des Nationalen Anhangs Österreich von Januar 2018 angepasst. Im einzelnen ergeben sich daraus folgende Änderungen:
  • In Gl. (6.52) wird nun die Obergrenze für den Durchstanzwiderstand mit Durchstanzbewehrung zu kmax · vRd,c mit kmax = 1,65 angesetzt.
  • Der maximale Durchstanzwiderstand vRd,max nach Gl. (6.53) wird jetzt auf den empfohlenen Wert des Basisdokuments beschränkt.
Die Dokumentation zum Rissbreitennachweis wurde auf die Neufassung der öbv-Richtlinie "Wasser­un­durch­lässige Betonbauwerke - Weisse Wannen" von Februar 2018 abgestimmt.

Nachrechnungsrichtlinie für Straßenbrücken

Der Rissbreitennachweis wurde überarbeitet und ergänzt. Im einzelnen ergeben sich folgende Neuerungen:
  • Bei Kreisquerschnitten kann die effektive Zugzone Ac,eff nun ringförmig ermittelt werden.
  • Der Beiwert kc zur Berechnung der Mindestbewehrung lässt sich jetzt für jede Querschnittsseite getrennt ermitteln.
  • Die Rissbreite kann nun alternativ durch Begrenzung der Stababstände nachgewiesen werden.
  • Der Nachweis der Rissbreite lässt sich jetzt optional für die mittlere statt für die maximale Stahldehnung innerhalb Ac,eff führen.
Beim Nachweis für die vorhandene Bewehrung kann nun im Querschnittsdialog gewählt werden, dass Reserven in der Torsionsbügelbewehrung für den Querkraftnachweis angerechnet werden. Die Nutzung dieser Option ist in folgenden Nachweisen relevant:
  • Für den Querkraftnachweis in Stufe 2 wird die vorhandene Querkraftbewehrung zur Berechnung des Druckstrebenwinkels in Gl. (12.12) und Gl. (12.15) um die vorhandene Torsionsbewehrung erhöht.
  • Für den Ermüdungsnachweis in Stufe 2 wird die vorhandene Querkraftbewehrung zur Berechnung des Druckstrebenwinkels in Gl. (12.23) ebenfalls um die vorhandene Torsionsbewehrung erhöht.
  • Bei der Ermittlung der Ausnutzung für die vorhandene Querkraftbewehrung wird der ungenutzte Teil der vorhandenen Torsionsbewehrung zur Querkraftbewehrung hinzugezählt.
  • Im Ermüdungsnachweis für die vorhandene Querkraftbewehrung wird der ungenutzte Teil der vorhandenen Torsionsbewehrung ebenfalls zur Querkraftabtragung herangezogen.

InfoCAD 17.1 (Dezember 2017)

Allgemeines

  • Für Stäbe und Flächenelemente wurden Exzentrizitäten eingeführt.
    Stäbe können im lokalen Koordinatensystem unterschiedliche Exzentrizitäten am Anfang und Ende aufweisen. Die Elementreaktionen sind auf die exzentrische Lage bezogen. Die Knoten befinden sich weiterhin an ihrem ursprünglichen Ort.
    Hierdurch lassen sich in vielen Fällen die Koppelbedingungen vermeiden. Die Exzentrizitäten können auch den Modellobjekten zugewiesen werden, sodass diese direkt beim Vernetzen berücksichtigt wird.
  • Die Stab- und Elementexzentrizitäten können jetzt auch über die DSTV- und IFC-Schnittstelle ausgetauscht werden.
  • Mit dem neuen 3D-Schnittbereich kann die Sichtbarkeit eines räumlichen Systems beschnitten werden. Hiermit lassen sich sehr einfach Ansichten einzelner Objektbereiche erstellen.
  • Zur übersichtlichen Darstellung und Eingabe vieler Lastgruppen wurde ein tabellarischer Dialog entwickelt. Die Lastgruppen können hier auch über die Zwischenablage eingefügt werden.

InfoCAD BIM RV Add-In für Revit®

Zur Übernahme des Berechnungsmodells aus Autodesk Revit® wurde das neue Add-In 'InfoCAD BIM RV' entwickelt.
Hiermit kann direkt aus Autodesk Revit® eine für InfoCAD lesbare Datei exportiert werden. Dabei kann u.a. zwischen dem Gesamtmodell und Teilsystemen gewählt werden.
Nähere Erläuterungen sowie den Download finden Sie hier.

Tragwerksanalyse für den Brandfall

  • Zur wiederholten Verwendung von freien thermischen Materialien, wurde eine Materialbibliothek eingeführt.

Brückenbaunachweise gemäß EN 1992-2

  • Die Notwendigkeit des Ermüdungsnachweises für Beton- und Spannstahl kann nun gemäß Kapitel 6.8.1 (102) durch Nachweis der Dekompression für die häufige Kombination überprüft werden.
  • Das Nachweisprotokoll wurde um die Ausgabe aller Einwirkungskombinationen mit Teilsicherheits- und Kombinationsbeiwerten ergänzt.

Nachrechnungsrichtlinie für Straßenbrücken

  • Die Notwendigkeit des Ermüdungsnachweises für Beton- und Spannstahl kann nun gemäß DIN FB 102, Kapitel 4.3.7.1 (102), bzw. DIN EN 1992-2, Kapitel 6.8.1 (102), durch Nachweis der Dekompression mit den Grenzspannungen der Stufen 1 und 2 überprüft werden.
  • Der Nachweis der mit der vorhandenen Schub- und Längsbewehrung aufnehmbaren Torsionsmomente wurde ergänzt.

ÖNORM B 1992-1-1

  • Im Einzelprogramm zum Rissbreitennachweis wurde eine Auswahl zur Art der Zwangseinwirkung ergänzt.

DIN EN 1993-1-1

  • Die Berechnung des Faktors a in Kapitel 6.2.9.1 (5) wurde an die Auslegung des NABau von April 2017 angepasst. Dadurch wird bei den Klassen 1 und 2 die für Biegung und Normalkraft verfügbare Querschnittsfläche nun um den durch Querkraft beanspruchten Bereich reduziert.

InfoCAD 17 (August 2017)

Die folgende Liste enthält die wichtigsten Neuerungen gegenüber der Version 16 vom Juli 2016 (Update-Info als PDF).

Allgemeines

  • Zur Kontrolle der Modellzeichnung wurde ein neuer 'Überlappungstest' eingeführt. Hiermit können übereinanderliegende Zeichnungsobjekte gefunden werden.
  • Texte können nun rechtsbündig oder zentriert eingegeben werden.
  • Zur Verwendung von alternativen Zeichensätzen werden jetzt in der Programmoberfläche Zeichen nach dem UNICODE Standard akzeptiert. Damit ist es nun möglich z.B. kyrillische, griechische etc. Zeichen zu verwenden.
  • Die Möglichkeiten der Auswahl im Befehl 'Gruppe markieren' wurde deutlich erweitert.
  • In der Seitenansicht steht als Ergänzung zum Kommentarfeld ein neues Pfeilobjekt zur Verfügung.
  • Das Kommentarfeld kann jetzt schraffiert oder mit einem Hintergrundbild belegt werden.
  • Das Torsionsträgheitsmoment Ix von Polygonquerschnitten kann nun mit einem Faktor belegt werden. Somit kann die Torsionssteifigkeit von mehreren Querschnitten gleichzeitig abgemindert werden.
  • Die Aufbereitung der geometrischen Steifigkeitsmatrix für die Berechnung von Knick- und Beuleigenformen wurde parallelisiert.
  • Die Setzungsberechnung für das Steifemodulverfahren wurde parallelisiert.
  • Die FEM Liniengelenke können nun mit Federsteifigkeiten versehen werden. Diese eignen sich insbesondere zur Modellierung von Balkonanschlüssen (z.B. gem. Schöck Iso-korb® FEM-Richtlinie).
  • Für die 'dynamische Zuglast' kann jetzt beim'Lastfälle generieren' die Fahrgeschwindigkeit inkrementell erhöht werden.

Bauzustände

Die Funktionalität wurde vollständig überarbeitet und erweitert. Es wurden folgende Ergänzungen vorgenommen:
  • Im Berechnungsmenü kann jetzt die Berechnung aller vorhandenen Bauzustände gestartet werden. Dabei wird, falls vorhanden, jeweils der Stapelaufruf mit den gewählten Nachweisen gestartet.
  • Im neuen Andockfenster werden alle BZ aufgeführt und können direkt geladen werden. Die eingestellte Ansicht bleibt jeweils bestehen.
  • Es können Eigenschaften (z.B. Spannstanggeometrien) in alle gewählte BZ kopiert werden.
  • Es können nachträglich Objekte ergänzt und in weitere BZ kopiert werden.
  • Das 'Bauzustands-Merkmal' wurde entfernt. Der Zusammenhang der Dateien wird nun nur noch über Dateinamen hergestellt.

Dynamik

  • Für die Nachweise nach der Antwortspektrenmethode wurde die Überlagerung der Laminatspannungen ergänzt.
  • Im Protokoll werden nun die Lastsummen der einzelnen Modalbeiträge aufgeführt.
  • Die Lage des Massenschwerpunktes wird berechnet und protokolliert.
  • Die Aufbereitung der Massenmatrix wurde parallelisiert.

Tragwerksanalyse für den Brandfall

  • Für die aus der Tragwerksbemessung übernommenen Stahllagen kann jetzt ebenfalls zwischen kaltverformt und warmgewalzt unterschieden werden.

Nachrechnungsrichtlinie für Straßenbrücken

  • Zur Dokumentation der aufnehmbaren Belastung wurden die tabellarische Darstellung und das ausführliche Protokoll erweitert.
  • Die Nachweise der Beton- und Stahlspannungen, der Rissbreite sowie der Ermüdung können nun wahlweise auf Grundlage der vorhandenen oder erforderlichen Bewehrung geführt werden. Die Auswahl erfolgt in den Berechnungseinstellungen.
  • Im Querschnittsdialog wurde die Nachweisauswahl überarbeitet und erweitert, um bisher gebündelte Nachweise getrennt wählen zu können.
  • Für die Robustheits-, Riss- und Torsionsbewehrung von Stäben und Bemessungsobjekten wird nun ebenfalls die Ausnutzung nachgewiesen.
  • Bei Flächenelementen wurde der Nachweis für die Ausnutzung der Biege-, Robustheits-, Riss- und Schubbewehrung ergänzt.
  • In der Standardbemessung für Querkraft und Torsion wird nun wie bei der Biegebemessung die vorhandene Grundbewehrung gemäß Vorgabe eingehalten. Ergänzend wird die erforderliche Bewehrung ohne Grundbewehrung nachgewiesen.
  • Der Ermüdungsnachweis für Betondruckstreben wird nun für die Beanspruchungsrichtungen y und z getrennt geführt.
  • Im Ermüdungsnachweis für Querkraftbewehrung in Stufe 2 wird der Druckstrebenwinkel nun gemäß Gl. (12.23) der Richtlinie ermittelt.
  • Alternativ kann der Ermüdungsnachweis für Querkraft in Stufe 2 jetzt auf der Grundlage des Hauptzugspannungskriteriums geführt werden.
  • Alle Nachweise wurden auf die BAST-Auslegungen vom 2.2.2017 abgestimmt.

IFC - BIM

  • Das Umwandeln von IFC-Objekten wurde grundlegend überarbeitet.

Stahlbetonnachweise gem. EN 1992-1-1 und EN 1992-2

  • Der Nachweis gegen Ermüdung für Betondruckstreben gemäß EN 1992-2, Kap. 6.8.7, wurde ergänzt.
  • Im Querschnittsdialog wurde die Nachweisauswahl überarbeitet und erweitert, um bisher gebündelte Nachweise getrennt wählen zu können.

Stahlbaunachweise nach EN 1993-1-1

  • Für doppelt symmetrische I- und H-Profile sowie für rechteckige Kastenquerschnitte erfolgt die Berechnung der plastischen Tragfähigkeit künftig optional nach Kapitel 6.2.3 bis 6.2.10.
  • Die Querschnittsbibliothek wurde um warmgewalzte Hohlquerschnitte nach EN 10210-2 erweitert.
  • Für Rohr- und Rechteckhohlquerschnitte wurde der Stabilitätsnachweis für Biegung und Druck nach EN 1993-1-1, Kap. 6.3.3, ergänzt (Programm Biegedrillknicken).

Holznachweise nach EN 1995-1-1

  • Bei zweiachsiger Querkraftbeanspruchung wird die Bedingung in Gleichung (6.13) jetzt auch für die resultierende Schubspannung geprüft. Die Interaktionsgleichung (NA.55) des Nationalen Anhangs Deutschland wird nur noch bei Doppelbiegung ausgewertet.
  • In den Berechnungseinstellungen kann nun gewählt werden, welche Querschnittsabmessungen für die Ermittlung des Beiwerts kh nach Kapitel 3.2 und 3.3 maßgebend sind.

Nichtlineare Systemanalyse

  • Es können jetzt auch vorgespannte Tragwerke untersucht werden. Dabei werden die Spannstränge direkt in die Steifigkeitsmatritzen aufgenommen und wirken somit im Betonverbund.
  • Die ermittelten Spannstrangspannungen und die -ausnutzung werden für die graphische Darstellung zur Verfügung gestellt.
  • Für Flächenelemente kann nun die Rissdehnung richtungstreu dargestellt werden. Dies erlaubt eine gute Beurteilung des zu erwartenden Rissbildes.Die Ausgangsbewehrung wird jetzt zusätzlich protokolliert.
  • Für räumliche Stäbe wird jetzt der vollständige Spannungszustand protokolliert und kann visualisiert werden.
  • Die extremalen Betonstahlspannungen für Stäbe werden ausgegeben.

Lizenzmanager

  • Mit der Umgebungsvariablen INFOSERVER kann eine Reihe von Rechnern für Lizenzverbindungen angegeben werden. Bei Ausfall des primären Rechners verbindet InfoCAD sich automatisch mit einem Ersatzrechner, sofern dort ein Lizenzmanager aktiv ist.
  • Zur Verbesserung der Ausfallsicherheit bieten wir jetzt auch die Lizenzierung spezieller Backup-Hardlocks an.

Webserver

  • Zur Gewährleistung höchstmöglicher Verbindungssicherheit wurde der Webserver auf SSL umgestellt. Die Datenübertragung wird jetzt grundsätzlich verschlüsselt.

InfoCAD 16.3a (Juni 2017)

Liniengelenk mit Schöck Isokorb® Federsteifigkeiten
Liniengelenk mit Schöck Isokorb® Federsteifigkeiten

Allgemeines

  • Die FEM Liniengelenke können nun mit Federsteifigkeiten versehen werden.
    Diese eignen sich insbesondere zur Modellierung von Balkonanschlüssen (z.B. gem. Schöck Isokorb® FEM-Richtlinie).

InfoCAD 16.3 (Mai 2017)

Bauzustände mit erweiterter Funktionalität
Bauzustände mit erweiterter Funktionalität

Allgemeines

  • Die Aufbereitung der geometrischen Steifigkeitsmatrix für die Berechnung von Knick- und Beuleigenformen wurde parallelisiert.

Bauzustände

Die Funktionalität wurde vollständig überarbeitet und erweitert. Es wurden folgende Ergänzungen vorgenommen:
  • Im Berechnungsmenü kann jetzt die Berechnung aller vorhandenen Bauzustände gestartet werden. Dabei wird, falls vorhanden, jeweils der Stapelaufruf mit den gewählten Nachweisen gestartet.
  • Im neuen Andockfenster werden alle BZ aufgeführt und können direkt geladen werden. Die eingestellte Ansicht bleibt jeweils bestehen.
  • Es können Eigenschaften (z.B. Spannstanggeometrien) in alle gewählte BZ kopiert werden.
  • Es können nachträglich Objekte ergänzt und in weitere BZ kopiert werden.
  • Das 'Bauzustands-Merkmal' wurde entfernt. Der Zusammenhang der Dateien wird nun nur noch über Dateinamen hergestellt.

Dynamik

  • Die Lage des Massenschwerpunktes wird berechnet und protokolliert.
  • Die Aufbereitung der Massenmatrix wurde parallelisiert

Nichtlineare Systemanalyse

  • Die Ausgangsbewehrung wird jetzt zusätzlich protokolliert.
  • Für räumliche Stäbe wird jetzt der vollständige Spannungszustand protokolliert und kann visualisiert werden.
  • Die extremalen Betonstahlspannungen für Stäbe werden ausgegeben.

EN 1992-2 und Nationale Anhänge

  • Der Nachweis gegen Ermüdung für Betondruckstreben gemäß EN 1992-2, Kap. 6.8.7, wurde ergänzt.

Nachrechnungsrichtlinie für Straßenbrücken

  • Der Ermüdungsnachweis für Betondruckstreben wird nun für die Beanspruchungsrichtungen y und z getrennt geführt.
  • Der Nachweis der Beton- und Spannstahlspannungen im Grenzzustand der Tragfähigkeit ist nun für jeden Querschnitt getrennt wählbar.
  • Die Nachweise wurden auf die BAST-Auslegungen vom 2.2.2017 abgestimmt.

EN 1993-1-1 und Nationale Anhänge

  • Die Querschnittsbibliothek wurde um warmgewalzte Hohlquerschnitte nach EN 10210-2 erweitert.
  • Für Rohr- und Rechteckhohlquerschnitte wurde der Stabilitätsnachweis für Biegung und Druck nach EN 1993-1-1, Kap. 6.3.3, ergänzt (Programm Biegedrillknicken).

EN 1995-1-1 und Nationale Anhänge

  • In den Berechnungseinstellungen kann nun gewählt werden, welche Querschnittsabmessungen für die Ermittlung des Beiwerts kh nach Kapitel 3.2 und 3.3 maßgebend sind.

Lizenzmanager

  • Mit der Umgebungsvariablen INFOSERVER kann eine Reihe von Rechnern für Lizenzverbindungen angegeben werden. Bei Ausfall des primären Rechners verbindet InfoCAD sich automatisch mit einem Ersatzrechner, sofern dort ein Lizenzmanager aktiv ist.
  • Zur Verbesserung der Ausfallsicherheit bieten wir jetzt auch die Lizenzierung spezieller Backup-Hardlocks an.

InfoCAD 16.2 (Februar 2017)

Spannstrangspannungen im Zustan II
Spannstrangspannungen im Zustand II
Darstellung der Rissdehnungen
Darstellung der Rissdehnungen

Allgemeines

  • Die Möglichkeiten der Auswahl im Befehl 'Gruppe markieren' wurde deutlich erweitert.
  • In der Seitenansicht steht als Ergänzung zum Kommentarfeld ein neues Pfeilobjekt zur Verfügung.
  • Das Kommentarfeld kann jetzt schraffiert oder mit einem Hintergrundbild belegt werden.
  • Das Torsionsträgheitsmoment Ix von Polygonquerschnitten kann nun mit einem Faktor belegt werden. Somit kann die Torsionssteifigkeit von mehreren Querschnitten gleichzeitig abgemindert werden.

Nichtlineare Systemanalyse

  • Es können jetzt auch vorgespannte Tragwerke untersucht werden.
    Dabei werden die Spannstränge direkt in die Steifigkeitsmatritzen aufgenommen und wirken somit im Betonverbund.
  • Die ermittelten Spannstrangspannungen und die -ausnutzung werden für die graphische Darstellung zur Verfügung gestellt.
  • Für Flächenelemente kann nun die Rissdehnung richtungstreu dargestellt werden. Dies erlaubt eine gute Beurteilung des zu erwartenden Rissbildes.

IFC - BIM

  • Das Umwandeln von IFC-Objekten wurde grundlegend überarbeitet.

InfoCAD 16.1 (Dezember 2016)

Allgemeines

  • Zur Kontrolle der Modellzeichnung wurde ein neuer 'Überlappungstest' eingeführt. Hiermit können übereinanderliegende Zeichnungsobjekte gefunden werden.
  • Texte können nun rechtsbündig oder zentriert eingegeben werden.
  • Zur Verwendung von alternativen Zeichensätzen werden jetzt in der Programmoberfläche Zeichen nach dem UNICODE Standard akzeptiert. Damit ist es nun möglich z.B. kyrillische, griechische etc. Zeichen zu verwenden. 

Dynamik

  • Für die Nachweise nach der Antwortspektrenmethode wurde die Überlagerung der Laminatspannungen ergänzt.
  • Im Protokoll werden nun die Lastsummen der einzelnen Modalbeiträge aufgeführt.

Tragwerksanalyse für den Brandfall

  • Für die aus der Tragwerksbemessung übernommenen Stahllagen kann jetzt ebenfalls zwischen kaltverformt und warmgewalzt unterschieden werden.

Stahlbaunachweise nach EN 1993-1-1

  • Für doppelt symmetrische I- und H-Profile sowie für rechteckige Kastenquerschnitte erfolgt die Berechnung der plastischen Tragfähigkeit künftig optional nach Kapitel 6.2.3 bis 6.2.10.

InfoCAD 16.0a (August 2016)

Nachrechnungsrichtlinie für Straßenbrücken

  • Zur Dokumentation der aufnehmbaren Belastung wurden die tabellarische Darstellung und das ausführliche Protokoll erweitert.

EN 1995-1-1

  • Bei zweiachsiger Querkraftbeanspruchung wird die Bedingung in Gleichung (6.13) jetzt auch für die resultierende Schubspannung geprüft. Die Interaktionsgleichung (NA.55) des Nationalen Anhangs Deutschland wird nur noch bei Doppelbiegung ausgewertet.

InfoCAD 16.0 (Juli 2016)

Die folgende Liste enthält die wichtigsten Neuerungen gegenüber der Version 15 vom Mai 2015 (Update-Info als PDF).

Allgemeines

  • Modellränder können jetzt auch die Bedeutung 'Feder', 'Kopplung' oder 'Pfahl-Stab' erhalten.
  • Zur Belastung von gekrümmten Flächen- und Volumenmodellen steht eine neue 'projizierte' Flächenlast zur Verfügung.
  • Die neue Lastart 'Gleichlast auf Modellflächen' ermöglicht die einfache Eingabe einer Flächenlast durch Anwahl von Modellflächen.
  • Für den Darstellungsbereich kann im Extras-Menü wahlweise der Fensterhintergrund schwarz geschaltet werden.
  • Die Querschnittsfarben können jetzt in der Projektdatei gespeichert werden.
  • Die Linienstärke kann jetzt am Bildschirm dargestellt werden.
  • BIM-Spezifikationen importierter IFC-Objekte können nun in einem neuen Eigenschaftsfenster angezeigt werden.
  • In der Seitenansicht steht als Ergänzung zum Kommentarfeld ein neues Linienobjekt zur Verfügung.
  • Die Lizenzinformationen des Hilfe-Menüs erlauben nun optional eine tabellarische Darstellung und eine Übernahme in die Zwischenablage.

FEM Berechnung

  • Die FEM Berechnung wurde durch weitere Parallelisierung beschleunigt. Dies betrifft die Systemaufbereitung, den Eigenwertlöser sowie die Bewehrungsaufbereitung im Lastfall 'Kriechen und Schwinden'.
  • Beim 'Parallelen Sparse Solver' wurde der Einbau von Kopplungen in die Gesamtsteifigkeitsmatrix erheblich beschleunigt.
  • Der Standard-Gleichungslöser wurde nun ebenfalls nach OpenMP-Standard parallelisiert.

Pfahlberechnung

Zur Unterstützung von Pfahlberechnungen wurde eine Reihe von Optimierungen vorgenommen:

  • Modellränder können jetzt die Bedeutung
    'Pfahl-Stab' erhalten.
  • Es können Bettungsprofile mit beliebig vielen Bodenschichten definiert werden.
  • Linear veränderliche Bettungsziffern und Festigkeiten sind nun möglich.
  • Die 'Pfahl-Stäbe' werden automatisch entsprechend den Bettungsprofilen generiert.
  • Bei der nichtlinearen Berechnung werden Bettungsfestigkeiten eingehalten. Hierzu können die Materialnichtlinearitäten abgeschaltet werden.  

Laminate

  • Es wurde ein neuer Querschnittstyp 'Laminat' implementiert.
    Dieser eignet sich für die Abbildung von geschichteten Materialien wie GFK oder Sperrholz.
  • Für spezielle Berechnungen kann der Schubverbund zwischen den Schichten unberücksichtigt bleiben.

EN 1992-1-1 und DIN EN 1992-1-1

  • Die Massivbaunachweise wurden an die Änderung des Basisdokuments von 2014 und die Änderung des Nationalen Anhangs Deutschland von Dezember 2015 angepasst.
  • Für den Durchstanznachweis ergibt sich daraus, dass die Maximaltragfähigkeit, die durch Anordnung einer Durchstanzbewehrung erreicht werden kann, nun gemäß Gleichung (6.52) begrenzt wird.

Brückennachweise

  • Die Einwirkung QTS/QUDL für das Verkehrslastmodell der Brückennachweise wurde überarbeitet. Dies vereinfacht insbesondere die Verwendung von selbstdefinierten Lastfällen.
  • Die Tandemfahrzeuge des LM1 bzw. LMM können jetzt optional in Querrichtung entkoppelt berechnet werden. D.h. sie stehen nicht mehr zwangsläufig nebeneinander. Dies kann z.B. bei schiefwinkligen Brücken zu höheren Beanspruchungen führen.
  • Das Lastmodell 1 bzw. LMM kann jetzt auf eine gekrümmte Flächen- oder Volumenbrücke projiziert werden
  • In der graphischen Darstellung der Schubbewehrung wurden die Optionen Asb,Q + zug. Asb,T sowie Asb,T + zug. Asb,Q ergänzt.
  • In der Einzelbemessung werden jetzt die statisch bestimmten Schnittgrößen aus vorgespannten Stahllagen protokolliert.
  • Im ausführlichen Protokoll wird jetzt eine vollständige Liste aller Nachweiskombinationen mit den zugehörigen Sicherheits- und Kombinationsbeiwerten ausgegeben.

Brückennachrechnung

Der neue Modul ergänzt die bestehenden Brückennachweise und ermöglicht die Nachrechnung von Straßenbrücken unter Berücksichtigung der Besonderheiten der Nachrechnungsrichtline 2015-04:

  • DIN-Fachbericht 102 oder DIN EN 1992-2 wählbar
  • Nachweisstufe 1 oder 2
  • Graphische Aufbereitung der Ausgangsbewehrung
  • Ausnutzung der Längs- und Querkraftbewehrung
  • Ermittlung der Bewehrungsreserven
  • Nachweis der aufnehmbaren Beanspruchung (M und Q)
  • Ermittlung von cot Q mit dem Schubrisswinkel br
  • Nachweis der Querkrafttragfähigkeit nach dem Hauptspannungskriterium
  • Anrechnung von Spannsträngen auf die Torsionslängsbewehrung
  • Ausnutzung der Rissbewehrung
  • Ausnutzung der Ermüdung

EN 1993-1-1 und DIN EN 1993-1-1

  • Die Stahlbaunachweise wurden an die Änderung des Basisdokuments von Juli 2014 und an die Neufassung des Nationalen Anhangs Deutschland von August 2015 angepasst.

Holznachweise nach ÖNORM B 1995-1-1

  • Die Berichtigungen des Österreichischen Normungsinstituts vom 15. Juni 2015 zu ÖNORM EN 1995-1-1:2014-11 und ÖNORM B 1995-1-1:2014-11 wurden in die Holznachweise übernommen.

SIA 261

  • Die Berechnung der Antwortspektren wurde an die Neufassung der SIA 261:2014 angepasst.

SS EN 1992-1-1, Rissbreitenbeschränkung

  • Das Einzelprogramm zur Rissbreitenbeschränkung wurde um die schwedische Norm SS EN 1992-1-1:2014 mit dem Nationalem Anhang ergänzt.

Biegedrillknicknachweis am Ersatzstab

  • Im Einzelprogramm zum Biegedrillknicken wurde der Knicknachweis am Ersatzstab für T-, L- und Hohlprofile gem. EN 1993-1-1, Kapitel 6.3.1, ergänzt.

InfoCAD 15.3 (Juni 2016)

Allgemeines

  • Zur Belastung von gekrümmten Flächen- und Volumenmodellen steht eine neue 'projizierte' Flächenlast zur Verfügung.
  • Modellränder können jetzt auch die Bedeutung 'Feder', 'Kopplung' oder 'Pfahl-Stab' erhalten.

Pfahlberechnung

Zur Unterstützung von Pfahlberechnungen wurde eine Reihe von Optimierungen vorgenommen:

  • Modellränder können jetzt die Bedeutung 'Pfahl-Stab' erhalten.
  • Es können Bettungsprofile mit beliebig vielen Bodenschichten definiert werden.
  • Linear veränderliche Bettungsziffern und Festigkeiten sind nun möglich.
  • Die 'Pfahl-Stäbe' werden automatisch entsprechend den Bettungsprofilen generiert.
  • Bei der nichtlinearen Berechnung werden Bettungsfestigkeiten eingehalten. Hierzu können die Materialnichtlinearitäten abgeschaltet werden.

Biegedrillknicknachweis am Ersatzstab

  • Im Einzelprogramm zum Biegedrillknicken wurde der Knicknachweis am Ersatzstab für T-, L- und Hohlprofile gem. EN 1993-1-1, Kapitel 6.3.1, ergänzt.

InfoCAD 15.2 (März 2016)

Laminate

  • Es wurde ein neuer Querschnittstyp 'Laminat' implementiert.
    Dieser eignet sich für die Abbildung von geschichteten Materialien wie GFK oder Sperrholz.

Brückennachweise

  • Die Einwirkung QTS/QUDL für das Verkehrslastmodell der Brückennachweise wurde überarbeitet. Dies vereinfacht insbesondere die Verwendung von eigenen Lastfällen.

InfoCAD 15.1 (Dezember 2015)

Allgemeines

  • Modellränder können jetzt auch die Bedeutung 'Feder' oder 'Kopplung' erhalten.
  • Die neue Lastart 'Gleichlast auf Modellflächen' ermöglicht die einfache Eingabe einer Flächenlast durch Anwahl von Modellflächen.
  • Für den Darstellungsbereich kann im Extras-Menü wahlweise der Fensterhintergrund schwarz geschaltet werden.
  • Die Querschnittsfarben können jetzt in der Projektdatei gespeichert werden.
  • BIM-Spezifikationen importierter IFC-Objekte können nun in einem neuen Eigenschaftsfenster angezeigt werden.
  • In der Seitenansicht steht als Ergänzung zum Kommentarfeld ein neues Linienobjekt zur Verfügung.
  • Die Lizenzinformationen des Hilfe-Menüs erlauben nun optional eine tabellarische Darstellung und eine Übernahme in die Zwischenablage.

FEM Berechnung

  • Die FEM Berechnung wurde durch weitere Parallelisierung beschleunigt. Dies betrifft die Systemaufbereitung, den Eigenwertlöser sowie die Bewehrungsaufbereitung im Lastfall 'Kriechen und Schwinden'.
  • Beim 'Parallelen Sparse Solver' wurde der Einbau von Kopplungen in die Gesamtsteifigkeitsmatrix erheblich beschleunigt.
  • Der Standard-Gleichungslöser wurde nun ebenfalls nach OpenMP-Standard parallelisiert.

EN 1992-1-1 und DIN EN 1992-1-1

  • Die Massivbaunachweise wurden an die Änderung des Basisdokuments von 2014 und die Änderung des Nationalen Anhangs Deutschland von Dezember 2015 angepasst.
  • Für den Durchstanznachweis ergibt sich daraus, dass die Maximaltragfähigkeit, die durch Anordnung einer Durchstanzbewehrung erreicht werden kann, nun gemäß Gleichung (6.52) begrenzt wird.

EN 1993-1-1 und DIN EN 1993-1-1

  • Die Stahlbaunachweise wurden an die Änderung des Basisdokuments von Juli 2014 und an die Neufassung des Nationalen Anhangs Deutschland von August 2015 angepasst.

InfoCAD 15.0a (Juni 2015)

Holznachweise nach ÖNORM B 1995-1-1

  • Die Berichtigungen des Österreichischen Normungsinstituts vom 15. Juni 2015 zu ÖNORM EN 1995-1-1:2014-11 und ÖNORM B 1995-1-1:2014-11 wurden in die Holznachweise übernommen.

InfoCAD 15.0 (Mai 2015)

Allgemeines

  • Bereiche mit abweichenden Querschnittseigenschaften innerhalb von Modellflächen können nun einfacher realisiert werden (z.B. Pilzkopfdecken).
  • Eine neue Lastart 'Flächenlast auf Stäbe' ermöglicht das Verteilen einer Flächenlast auf ausgewählte Stäbe.
  • Der Verlauf der Bettungsmodule von Stäben kann jetzt graphisch dargestellt werden.
  • Damit andere Objekte nicht verdeckt werden, können Solids in der Zeichenreihenfolge grundsätzlich nach 'hinten' gelegt werden.
  • Geteilte Linien, Bögen, Ränder etc. können wieder 'verbunden' werden.
  • Über das Kontext-Menü können die Ordinaten der markierten Lasten skaliert werden.
  • Bei Flächenelementen können nun mehr als 2 Betonstahllagen graphisch dargestellt werden.
  • Der automatische Netzgenerierer wurde erheblich beschleunigt.
  • Wird zum Markieren das Fenster von rechts aufgezogen, so werden auch alle angeschnittenen Objekte ausgewählt.
  • Der Berechnungsmodus 'Markierte Elemente' kann jetzt so konfiguriert werden, dass z.B. die vorhandenen Ergebnisse der übrigen Elemente beibehalten werden. Die Funktion ist nun auch über das Kontext-Menü erreichbar.
  • Zur Unterstüzung der neuesten CPUs wurde der 'Parallele Sparse Solver' angepasst und optimiert.
  • Das Konvergenzverhalten der 'Tragwerksanalyse für den Brandfall' von Stabwerken wurde verbessert.

EN 1992-1-1 und nationale Anhänge

  • Die zusätzliche Zugkraft ΔFtd in der Längsbewehrung infolge Querkraft nach Abschnitt 6.2.3 (7) wird jetzt im Langprotokoll ausgegeben und für die graphische Darstellung gespeichert.
  • Die nach Kapitel 7.3.4 für die Ober- und Unterseite berechnete Rissbreite kann nun für Stab- und Flächenelemente graphisch dargestellt werden.
  • Für den Nachweis der Mindestbewehrung nach Kapitel 7.3.2 und der Rissbreite nach Kapitel 7.3.4 können für Querschnittsränder und Bewehrungsrichtungen nun unterschiedliche Vorgaben definiert werdeDie ausführlichen
  • Nachweisprotokolle wurden um Verweise zu den maßgebenden Kapiteln der Norm ergänzt.

EN 1992-2 und nationale Anhänge

  • Die zusätzliche Zugkraft ΔFtd in der Längsbewehrung infolge Querkraft nach Abschnitt 6.2.3 (107) wird jetzt im Langprotokoll ausgegeben und für die graphische Darstellung gespeichert.
  • Die nach Kapitel 7.3.4 für die Ober- und Unterseite berechnete Rissbreite kann nun für Stab- und Flächenelemente graphisch dargestellt werden.
  • Für den Nachweis der Mindestbewehrung nach Kapitel 7.3.2 und der Rissbreite nach Kapitel 7.3.4 können für Querschnittsränder und Bewehrungsrichtungen nun unterschiedliche Vorgaben definiert werden.
  • Die ausführlichen Nachweisprotokolle wurden um Verweise zu den maßgebenden Kapiteln der Norm ergänzt.

ÖNORM B 1992-2, Neuausgabe 2014

Die Brückennachweise wurden an die Neuausgabe 2014-09 des Nationalen Anhangs für Österreich angepasst. Daraus ergeben sich zusammen mit ÖNORM B 1992-1-1:2011-12 folgende Änderungen:

  • Der Reduktionsfaktor für die Betonfestigkeit wird für Festigkeitsklassen gemäß Kapitel 5.1.3.1 bis einschließlich C50/60 zu αcc = 1,0 angenommnen. Darüber gilt weiterhin αcc = 0,9.
  • Bei der Torsionsbemessung wird für Vollquerschnitte die Interaktionsgleichung (9AT) in B 1992-1-1 benutzt.
  • Im Ermüdungsnachweis für Betonstahl gelten die reduzierten Schwingbreiten nach B 1992-1-1, Tabelle 5AT.
  • In der Ermüdungskombination wird der statisch bestimmte Anteil der Vorspannkraft gemäß Kapitel 8.3.2 reduziert. Der Reduktionsfaktor wird im Querschnittsdialog definiert.
  • Für den Dekompressions- und Rissnachweis gelten die modifizierten Einwirkungskombination nach Tabelle 2AT. Der Einwirkungsdialog wurde entsprechend ergänzt.
  • Im Nachweis der Dekompression wird nach Kapitel 9.2.1 jetzt geprüft, ob der Beton innerhalb eines Bereichs von 200 mm um das Hüllrohr oder Spannglied unter Druck steht. Als Ergebnis wird die 'Drucktiefe' ausgegeben und graphisch dargestellt.
  • Die Mindestbewehrung zur Begrenzung der Rissbreite kann bei zentrischem Zwang alternativ nach B 1992-1-1, Gleichung (17AT), ermittelt werden. Dadurch können sich vor allem bei dickeren Bauteilen Einsparungen gegenüber der Standardmethode ergeben.
  • Beim Nachweis der Beton- und Stahlspannungen im Gebrauchszustand wird das Verbundverhalten des Spannstahls nach B 1992-1-1, Gleichung (14AT), mit dem Verbundbeiwert ξ1 aus dem Rissnachweis berücksichtigt.
  • In den Modi 'Dehnung GZG' und 'Dehnung GZG2' der Einzelbemessung kommt bei vorgespannten Stahllagen ebenfalls B 1992-1-1, Gleichung (14AT), zur Anwendung.

EN 1995 und nationale Anhänge

Die Holzbaunachweise wurden an die Änderung A2 von Juli 2014 angepasst. Daraus ergibt sich folgende Änderung für rechteckige Querschnitte:

  • Gleichung (6.15) liefert für den Beiwert kshape zur Modifikation der Torsionsschubspannungen jetzt einen geringeren Wert.

DIN EN 1995-1-1

  •  Für die Einwirkung Wind wurde eine neue Einwirkungsdauer nach Tabelle NA.1 ergänzt.
  • Die Nachweise wurden auf die Anwendungsnorm DIN 20000-3:2015-02 zu EN 14080:2013 (Brettschichtholz) abgestimmt.

ÖNORM B 1995-1-1

Die Holznachweise wurden an die Neuausgabe des Nationalen Anhangs Österreich von November 2014 angepasst. Im einzelnen ergeben sich daraus folgende Änderungen:

  • Für die Einwirkung Wind steht eine neue Einwirkungsdauer nach Tab. NA.2.2 zur Verfügung.
  • Der Beiwert kcr wird für Nadelholz gemäß Kap. 6.1.7(2) zu kcr = 1,0 angenommen.
  • Die Schubfestigkeit von Nadelholz wird gemäß Kap. 6.1.7(2) für Vollholz zu fvk = 2,3 N/mm² und für Brettschichtholz zu fvk = 2,5 N/mm² angenommen.
  • Im Schubnachweis nach Kap. 6.1.7 wird bei zweiachsiger Biegung nun zusätzlich die Gleichung (NA.6.15-E1) ausgewertet.
  • Bei kombinierter Beanspruchung aus Biegung und Torsion erfolgt der Schubnachweis nach Kap. 6.1.8 mit der Interaktionsgleichung (NA.6.15-E1).

Nichtlineare Systemanalyse

  • Bei Stahlbetonflächentragwerken können jetzt auch mehrlagige Bewehrungen aus der Bemessung als Ausgangsbewehrung verwendet werden.

Volumenmodelle

  • Im Kontextmenü wurde eine Funktion Ändern ergänzt. Hiermit lassen sich u.a. markierte Volumenkörper zusammenfassen oder voneinander abziehen.

Dynamik

  • Bei der Ermittlung von Eigenfrequenzen können nun die Steifigkeiten nach Th. 2. Ordnung berücksichtigt werden.
  • Zur einfacheren Abbildung eines Feder-Dämpfer-Elementes kann dem Federelement direkt eine viskose Dämpfungskonstante zugewiesen werden.