Versionsarchiv

Auf dieser Seite werden die Neuheiten der veröffentlichten InfoCAD-Programmversionen dokumentiert.

InfoCAD 20 (August 2020)

Die folgende Liste enthält die wichtigsten Neuerungen gegenüber der Version 19 von 2019 (Update-Info als PDF).

Allgemeines

  • InfoCAD verfügt jetzt über einen Nachrichten Sendekanal. Hiermit können die Anwender künftig direkt über Neuigkeiten informiert werden.
  • Der Fangmodus 'Mitte' ist jetzt auch bei Stäben anwendbar.
  • Die Extrusion eines Volumenkörpers kann nun entlang einer NURBS-Kurve erfolgen.
  • Aus einem Bemessungsobjekt kann direkt ein Volumenkörper oder ein Stabzug erzeugt werden.
  • Der Status der relativen oder absoluten Koordinateneingabe wird jetzt gespeichert.
  • Mit der Funktion 'Verschneiden' können nun mehrere Objekte gleichzeitig verschnitten werden.
  • Im Dateneditor kann jetzt auch eine einzelne Spalte markiert werden.
  • Die Eingabe einer Linienlast kann auch durch Auswahl einer Linie oder eines Bogens erfolgen.
  • Die Flächenelementlast kann jetzt trapezförmig eingegeben werden. Dies eignet sich z.B. für die Eingabe abschnittsweise veränderlicher Erddrücke.
  • Die numerische Ergebnisdarstellung von Flächenelementen wurde erweitert.
  • Für Einträge in der Druckliste stehen jetzt weitere Legenden-Typen zur Verfügung.
  • Die Baustahlsorten S460 und S500 gemäß EN 10025:2019-12 wurden ergänzt.
  • Die Schubquerschnitte können nun auch tabellarisch bearbeitet werden.
  • Die Tabelle der Kombinationsbeiwerte für die Einwirkungen im Brückenbau kann jetzt über die Zwischenablage kopiert und eingefügt werden.
  • Die Fehlerbehandlung im Rechenprogramm wurde überarbeitet.

BIM / IFC

  • Beim IFC Import werden jetzt auch Objekte vom Typ 'Advanced Brep' verarbeitet. Diese Objekte können beliebig geformte Oberflächen abbilden und eigenen sich z.B. für den Brückenbau.
  • Entlang eines 'Advanced Brep' Körpers können mit Hilfe eines Bemessungsobjekts Querschnitte generiert werden. Damit lässt sich dann automatisch ein entsprechender Volumenkörper oder ein Stabzug erzeugen.
  • Die Graphisoft GmbH exportiert jetzt mit ihrem Produkt ArchiCAD® ein analytisches IFC-Modell. Dieses kann direkt für die Berechnung in InfoCAD genutzt werden.
  • Mit dem Produkt Design2Static® bietet die Allbau Software GmbH ein Plugin für das Programm Allplan® der Fa. Nemetschek an. Das exportierte IFC-Berechnungs­modell kann ebenso in InfoCAD verarbeitet werden.

Bemessung nach EN 1992-1-1 und EN 1992-2

  • Beim Nachweis der Rissbreite durch direkte Berechnung kann die nachweisrelevante maximale Stahlspannung nun graphisch dargestellt und zur Bestimmung der Verankerungslänge nach EN 1992-1-1, Kapitel 8.4.3, genutzt werden, wenn die erforderliche Bewehrung aus dem Rissnachweis überwiegt.
  • Zum Nachweis von Kastenquerschnitten für kombinierte Beanspruchung aus Torsion und zugehöriger Querkraft kann die Wandstärke tef nun getrennt für die Querschnittsrichtungen y und z definiert werden (DIN EN 1992-2, Kapitel 6.3.2 (NA.102)).
  • An Arbeitsfugen mit Spanngliedkopplungen kann bei der Ermittlung der Mindestbewehrung zur Beschränkung der Rissbreite der statisch bestimmte Anteil der Vorspannung jetzt abgemindert werden (DIN EN 1992-2, Kapitel 7.3.2 (NA.111).
  • Im Nachweisprotokoll wird jetzt die aus der Duktilitätsklasse des Betonstahls resultierende Höchstspannung im Grenzzustand der Tragfähigkeit dokumentiert.

Tragwerksanalyse für den Brandfall

  • Benutzerdefinierte Brandkurven können jetzt in einer Datenbank gespeichert werden.
  • Die Skala für die Temperaturdarstellung im Querschnitt kann jetzt für einen niedrigeren Temperaturbereich eingestellt werden.

Brückennachrechnung gemäß Nachrechnungsrichtlinie

  • Gemäß DIN FB 102, Kapitel 4.3.3.2.2 (3)*P, und DIN EN 1992-2, Kapitel  6.3.2 (NA.102), kann zum Nachweis von Kastenquerschnitten für kombinierte Beanspruchung aus T+Q die effektive Wandstärke des Torsionskastens getrennt für die Querschnittsrichtungen y und z definiert werden.
  • Beim Nachweis der Mindestrissbewehrung kann an Arbeitsfugen mit Spanngliedkopplungen der statisch bestimmte Anteil der Vorspannung gemäß DIN FB 102, Kapitel 4.4.2.2 (107), und DIN EN 1992-2, Kapitel 7.3.2 (NA.111) abgemindert werden.
  • Im Nachweisprotokoll wird die aus der Duktilitätsklasse des Betonstahls resultierende Höchstspannung im Grenzzustand der Tragfähigkeit dokumentiert.
  • Im Nachweis der Ermüdung für Betondruckstreben erfolgt die Fallunterscheidung, ob Querkraft­bewehrung erforderlich ist, jetzt für VEd > VRdc statt für Asw,prov > Asw,min.
  • In Nachweisstufe 2  lassen sich zur Anrechnung von Spannstahl auf die Torsionslängsbewehrung jetzt bei Bemessungsobjekten auch Flächenspannglieder berücksichtigen.
  • Bei Stützen und anderen symmetrisch bewehrten Bauteilen wird die Ausnutzung der Längsbewehrung nun aus der Summe aller Bewehrungslagen bestimmt.

Nichtlineare Systemanalyse / Dynamik

Die neue Pushover Berechnung ist ein nichtlineares Verfahren zum Nachweis der Erdbebensicherheit von Bauwerken und kann alternativ zum Antwortspektren-Verfahren angewendet werden.

Hierbei wird die Verschiebung eines Kontrollknotens der Gesamterdbebenkraft gegenübergestellt (Kapazitätskurve), welche sich unter konstanten Vertikallasten und anwachsenden Horizontallasten einstellt.

Das Verfahren eignet sich für weitgehend regelmäßige Tragwerke, deren Grundeigenform in der betrachteten Richtung nicht durch Torsionsschwingungen bestimmt ist.

Dynamik

  • Die neu implementierte ZPA-Methode (Zero-Period-Acceleration) stellt eine Möglichkeit dar, fehlende effektive Massen bei der Anwendung der Antwortspektrenmethode zu berücksichtigen.
    Hierbei werden zusätzliche statische Lastfälle berechnet, welche die fehlenden effektiven Massen erfassen.
  • Der Schalter 'EG vermindern' im Querschnittsdialog wird jetzt auch bei der Berechnung der Eigenmasse ausgewertet.

SS EN 1992, 1993, 1995 mit NA:2019-01 (EKS 11)

Die Nachweise wurden an die aktuelle Ausgabe des Nationalen Anhangs Schweden angepasst. Im wesentlichen ergeben sich dadurch folgende Änderungen:

  • Bei der Kombination von Einwirkungen im Grenzzustand der Tragfähigkeit nach SS EN 1990, Gl. (6.10a) und (6.10b), werden Verkehrslasten nur noch in Gl. (6.10b) berücksichtigt, während Gl. (6.10a) auf G und P beschränkt wird. Dadurch ist in der Regel mit einer wirtschaftlicheren Bemessung zu rechnen.
  • Im Nachweis der Mindestbewehrung zur Begrenzung der Rissbreite wird der Beiwert k nach SS EN 1992-1-1, Gl. (7.1), nun auf den Bereich von 0,5 bis 0,9 begrenzt.
  • Im Durchstanznachweis wird der Beiwert kmax nach SS EN 1992-1-1, Gl. (6.52), jetzt mit kmax = 1,6 angenommen. Die Durchstanztragfähigkeit nach Gl. (6.53) wird zu vrd,max = 0,5 · v · fcd definiert. Für Leichtbeton wird entsprechend verfahren.
  • Im Querkraftnachweis darf für die Sicherheitsklassen 1 und 2 der Mindestbewehrungsgrad ρw,min zu Null gesetzt werden, wenn rechnerisch keine Querkraftbewehrung erforderlich ist.
  • Im Holznachweis nach SS EN 1995-1-1 wird der Abminderungfaktor kcr für die wirksame Querschnittsbreite nun abweichend von der Basisnorm festgelegt.

Stahlbeton- und Spannbetonnachweise nach SIA 262

  • Der Einzelnachweis zur Rissbreitenbegrenzung wurde an das Korrigendum SIA 262-C1:2017 angepasst.

Lizenzfreier InfoCAD Reader

Es steht ein lizenzfreier InfoCAD Reader zur Verfügung. Hiermit können alle InfoCAD-Dateien (auch mit Ergebnissen) geöffnet und betrachtet werden. Es können keinerlei Daten exportiert oder gespeichert werden.

InfoCAD 19.2c (Juni 2020)

Allgemeines

InfoGraph Nachrichtenkanal
InfoGraph Nachrichtenkanal
  • InfoCAD verfügt jetzt über einen Nachrichten Sendekanal. Hiermit können die Anwender künftig direkt über Neuigkeiten informiert werden.
  • Der Fangmodus 'Mitte' ist jetzt auch bei Stäben anwendbar.
  • Die Extrusion eines Volumenkörpers kann nun entlang einer NURBS-Kurve erfolgen.
  • Aus einem Bemessungsobjekt kann direkt ein Volumenkörper erzeugt werden.
  • Beim IFC Import werden jetzt auch Objekte vom TYP 'Advanced Brep' verarbeitet.
  • Der Status der relativen oder absoluten Koordinateneingabe wird jetzt gespeichert.
  • Mit der Funktion 'Verschneiden' können nun mehrere Objekte gleichzeitig verschnitten werden.
  • Im Dateneditor kann jetzt auch eine einzelne Spalte markiert werden.
  • Die Eingabe einer Linienlast kann auch durch Auswahl einer Linie oder eines Bogens erfolgen.
  • Die Flächenelementlast kann jetzt trapezförmig eingegeben werden. Dies eignet sich z.B. für die Eingabe abschnittsweise veränderlicher Erddrücke.
  • Die Baustahlsorten S460 und S500 gemäß EN 10025:2019-12 wurden ergänzt.
  • Die Schubquerschnitte können nun auch tabellarisch bearbeitet werden.
  • Die Fehlerbehandlung im Rechenprogramm wurde überarbeitet.

Bemessung nach EN 1992-1-1 und EN 1992-2

  • Beim Nachweis der Rissbreite durch direkte Berechnung kann die nachweisrelevante maximale Stahlspannung nun graphisch dargestellt und zur Bestimmung der Verankerungslänge nach EN 1992-1-1, Kapitel 8.4.3, genutzt werden, wenn die erforderliche Bewehrung aus dem Rissnachweis überwiegt.
  • Zum Nachweis von Kastenquerschnitten für kombinierte Beanspruchung aus Torsion und zugehöriger Querkraft kann die Wandstärke tef nun getrennt für die Querschnittsrichtungen y und z definiert werden (DIN EN 1992-2, Kapitel 6.3.2 (NA.102)).
  • An Arbeitsfugen mit Spanngliedkopplungen kann bei der Ermittlung der Mindestbewehrung zur Beschränkung der Rissbreite der statisch bestimmte Anteil der Vorspannung jetzt abgemindert werden (DIN EN 1992-2, Kapitel 7.3.2 (NA.111).
  • Im Nachweisprotokoll wird jetzt die aus der Duktilitätsklasse des Betonstahls resultierende Höchstspannung im Grenzzustand der Tragfähigkeit dokumentiert.

Brückennachrechnung gemäß Nachrechnungsrichtlinie

  • Gemäß DIN FB 102, Kapitel 4.3.3.2.2 (3)*P, und DIN EN 1992-2, Kapitel  6.3.2 (NA.102), kann zum Nachweis von Kastenquerschnitten für kombinierte Beanspruchung aus T+Q die effektive Wandstärke des Torsionskastens getrennt für die Querschnittsrichtungen y und z definiert werden.
  • Beim Nachweis der Mindestrissbewehrung kann an Arbeitsfugen mit Spanngliedkopplungen der statisch bestimmte Anteil der Vorspannung gemäß DIN FB 102, Kapitel 4.4.2.2 (107), und DIN EN 1992-2, Kapitel 7.3.2 (NA.111) abgemindert werden.
  • Im Nachweisprotokoll wird die aus der Duktilitätsklasse des Betonstahls resultierende Höchstspannung im Grenzzustand der Tragfähigkeit dokumentiert.
  • Im Nachweis der Ermüdung für Betondruckstreben erfolgt die Fallunterscheidung, ob Querkraft­bewehrung erforderlich ist, jetzt für VEd > VRdc statt für Asw,prov > Asw,min.
  • In Nachweisstufe 2  lassen sich zur Anrechnung von Spannstahl auf die Torsionslängsbewehrung jetzt bei Bemessungsobjekten auch Flächenspannglieder berücksichtigen.

Bemessung nach SIA 262

  • Der Einzelnachweis zur Rissbreitenbegrenzung wurde an das Korrigendum SIA 262-C1:2017 angepasst.
InfoCAD 19.1 (November 2019)

Nichtlineare Systemanalyse / Dynamik

Kapazitätskurve in Spektraldarstellung
Kapazitätskurve in Spektraldarstellung

Die neue Pushover Berechnung ist ein nichtlineares Verfahren zum Nachweis der Erdbebensicherheit von Bauwerken und kann alternativ zum Antwortspektren-Verfahren angewendet werden.

Hierbei wird die Verschiebung eines Kontrollknotens der Gesamterdbebenkraft gegenübergestellt (Kapazitätskurve), welche sich unter konstanten Vertikallasten und anwachsenden Horizontallasten einstellt.

Das Verfahren eignet sich für weitgehend regelmäßige Tragwerke, deren Grundeigenform in der betrachteten Richtung nicht durch Torsionsschwingungen bestimmt ist.

InfoCAD 19 (August 2019)

Die folgende Liste enthält die wichtigsten Neuerungen gegenüber der Version 18 von 2018 (Update-Info als PDF).

Allgemeines

  • Der neue formtreue Netzgenerier (Lp Norm) nutzt die Geschwindigkeitsvorteile der Parallelisierung und wurde für Tragwerksstrukturen mit einer großen Anzahl  von Subgebieten optimiert.
  • Modellflächen können jetzt 'geteilt' werden.
  • Die Eigenschaften von Linienlagern können jetzt in einer Datenbank als Vorlage abgelegt werden.
  • Die Funktion 'Liste' wurde um die Optionen 'Demarkieren' und 'Löschen' erweitert. Dies ist hilfreich bei der Bearbeitung übereinander liegender Objekte.
  • Die 'Gleichlast auf Modellflächen' kann jetzt automatisch rasterförmig in Lastfälle zerlegt werden.
  • Beim 'Lastdaten importieren' können jetzt die Lagerkräfte aus anderen Systemen zu Linien- oder Trapezlasten zusammengefasst werden.
  • Die Lastart 'Flächenlast auf Stäbe' kann nun auch für Seilelemente genutzt werden.
  • In der Farbdarstellung der Knotendeformationen kann jetzt gleichzeitig die Verformungsfigur eingeschaltet werden.
  • Die Ergebnisdarstellung 'farbig' ist für Stabelemente ergänzt worden.
  • Die Ergebnisdarstellung 'farbig' ist jetzt auch in der Querschnittsdarstellung verfügbar.
  • Für die Schnittdarstellung von Ergebnissen können ergänzend zu den linienförmigen Schnitten nun räumlich gekrümmte Kurven (NURBS) definiert werden. Alle Schnitte lassen sich durch Ziehen der Kontrollpunkte interaktiv editieren.
  • Die Geometrie von Bemessungsobjekten kann nun ebenfalls über NURBS definiert werden. Damit wird z.B. bei gekrümmten Flächen- und Volumentragwerken die Eingabe von Nachweisquerschnitten deutlich vereinfacht.
  • Die Schnittgrößen von Bemessungsobjekten können nun alternativ auf den Schwerpunkt der Querschnitte bezogen werden. Die Auswahl erfolgt im Dialog der Bemessungsobjekte.
  • Die graphische Darstellung von Systemstrukturen wurde erheblich beschleunigt.
  • Für Stabwerke und das Ergänzungsmodul 'Theorie 2. Ordnung' wurde die Theorie 3. Ordnung aktiviert.
  • Im Hilfe-Menü wurde eine Funktion ergänzt, die die automatische Prüfung auf Programm-Updates erlaubt.

Druckliste

  • Für markierte Einträge in der Druckliste kann jetzt ausgewählt werden werden, welche Einstellungen aktualisiert werden. Damit können jetzt z.B. für mehrere Einträge gleichzeitig das Ansichtsfenster oder die sichtbaren Layer aktualisiert werden.

Vorspannung

  • Die statisch bestimmten Biegemomente M0 aus Vorspannung können wahlweise mit dem Hebelarm ermittelt werden, der sich unter Ansatz der gesamten oder der mitwirkenden Plattenbreite ergibt (vgl. DAfStb, Heft 600, Kap. 5.3.2.1; Heft 525, Kap. 7.3.1 (1) oder DIN 1075 Kap. 5.1.3.1).

Nichtlineare Systemanalyse

Es wurden zwei weitere Berechnungsmethoden implementiert:

  • Mit dem 'Newton Zeitschritte'-Verfahren können die aufgebrachten Belastungen automatisch benutzerdefinierten Last-Zeit-Funktionen folgen. Damit können u.a. Last-Verschiebungskurven berechnet werden (z.B. für die Push­over-Methode).
  • Mit dem 'Bogenlängenverfahren' werden automatisch Last-Verschiebungskurven der Struktur berechnet. Dabei kann das Verhalten von Strukturen im überkritischen Bereich (nach dem Versagen, Durchschlagproblem) analysiert werden.
  • Die Verformungen, Schnittgrößen und Lagerreaktionen aller Laststufen stehen für die Auswertung und zur Animation zur Verfügung.

Massivbaunachweise nach EN 1992-1-1

  • Für den Dekompressionsnachweis kann die Nachweiskombination nun optional abweichend von der Expositionsklasse gewählt werden.
  • Bei Platten kann nun im Querschnittsdialog gemäß Kapitel 9.3.1.1 (2) für die Querrichtung der minimale Bewehrungsgrad in Bezug zur Hauptrichtung gewählt werden.
  • Im Durchstanznachweis werden die Bewehrungsvorschläge jetzt mit der Obergrenze kmax · vRdc  aus Gl. (6.52) abgeglichen.
  • Der Sicherheitsbeiwert γM kann nun für die Erdbebenkombination frei gewählt werden (NA Großbritannien, Österreich und Schweden).

Stahlbeton- und Spannbetonnachweise nach British Standard BS EN 1992-1-1

Für den British Standard BS EN 1992-1-1/NA:2015-07 wurden folgende Nachweise implementiert:

  • Grenzzustand der Tragfähigkeit
    - Mindestbewehrung zur Sicherstellung der Robustheit
    - Biegung mit oder ohne Normalkraft und Normalkraft allein
    - Querkraft unter Berücksichtigung des
      Mindestbewehrungsgrades
    - Reine Torsion und Torsion mit Querkraft
    - Nachweis gegen Durchstanzen
  • Nachweise gegen Ermüdung
    - Längsbewehrung und Spannstahl
    - Querkraft- und Torsionsbewehrung
    - Beton unter Längsdruckbeanspruchung
    - Betondruckstreben unter Querkraft und Torsion
  • Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit
    - Begrenzung der Betondruckspannungen
    - Begrenzung der Betonstahl- und Spannstahlspannungen
    - Mindestbewehrung für die Begrenzung der Rissbreite
    - Begrenzung der Rissbreite durch direkte Berechnung
    - Nachweis der Dekompression
    - Begrenzung der Verformungen

Stahlbeton- und Spannbetonnachweise nach SIA 262

Die Nachweise wurden an die Korrigenda C1:2017-02 zur Ausgabe 2013-01 angepasst. Im einzelnen ergeben sich folgende Änderungen:

  • Der Nachweis der Rissbreite wird nun gemäß Tabelle 17 für alle Anforderungsklassen unter der quasi-ständigen Kombination geführt.
  • Die zulässige Stahlspannung nach Figur 31 ist nicht mehr über den maximalen Stababstand, sondern gemäß Gl. (100a) als Funktion des Stabdurchmessers definiert und wird in Abhängigkeit von der mittleren Betonzugfestigkeit modifiziert.
  • Im Querschnittsdialog ist jetzt gemäß Ziffer 5.5.3.2 der minimale Bewehrungsgrad in Querrichtung in Bezug zur Haupttragrichtung wählbar.
  • Bestehende Projekte können in den Berechnungseinstellungen auf die neuen Regeln umgestellt werden.

Stahlbaunachweise nach EN 1993-1-1

  • Für die Systemnachweise wurde der British Standard BS EN 1993-1-1:2005/NA: 2008-12 implementiert.
  • In den Berechnungseinstellungen wurde eine Option ergänzt, mit der für die Klassen 1 und 2 die plastische Querschnittstragfähigkeit auch dann nachgewiesen wird, wenn die Vergleichsspannung den zulässigen Grenzwert nicht überschreitet.
  • Der Sicherheitsbeiwert γM0 kann nun für die einzelnen Bemessungssituationen frei definiert werden.
  • Der Nachweis der plastischen Querschnittstragfähigkeit wurde beschleunigt.
  • Alle Nachweise wurden auf die Neufassung des Nationalen Anhangs Österreich von November 2017 sowie des Nationalen Anhangs Deutschland von Dezember 2018 abgestimmt. Die Änderungen beschränken sich auf redaktionelle Anpassungen.

Holzbaunachweise nach EN 1995-1-1

  • Für die Systemnachweise unter Normaltemperatur und im Brandfall wurden die British Standards BS EN 1995-1-1/NA:2009-10 und 1995-1-2/NA:2006-10 implementiert.
  • In den Querschnittseigenschaften kann nun gemäß DIN EN 1995-1-1, NDP zu 6.1.7 (2), eine Erhöhung des Schubbeiwerts kcr um 30% gewählt werden.

Brückenbaunachweise nach EN 1992-2 mit nationalen Anhängen

  • In der Definition der Bemessungssituationen kann nun gewählt werden, ob die veränderlichen Einwirkungen als Gruppe (QK) oder einzeln kombiniert werden.
  • Bei Eingabe der UDL-Last im Lastmodell 1 kann der maßgebliche Fahrstreifen jetzt voreingestellt werden.
  • Die Ausnutzungen für Biegung und Robustheit werden jetzt auch in den Bemessungsmodi 'Symmetrisch' und 'Druckglied' ermittelt.
  • Gemäß Kapitel 9.3.1.1 (2) kann bei Brückenplatten jetzt im Querschnittsdialog für die Querrichtung der minimale Bewehrungs­grad in Bezug zur Hauptrichtung gewählt werden.
  • Die Nachweiskombination für den Dekompressionsnachweis ist nun im Querschnittsdialog frei wählbar.
  • Bei Auswahl der Tragwerksart kann nun 'Strasse + Eisenbahn' für gemischt genutzte Brückenbauwerke gewählt werden (NA Deutschland).
  • Für die Tragwerksart 'Strasse + Eisenbahn' lassen sich die Kombinationen nach Tabelle 7.101DE und 7.102DE gleichzeitig definieren (NA Deutschland).
  • Für das zeitabhängige Materialverhalten wurde der Sicherheitsbeiwert γlt für die Langzeit-Extrapolation der verzögerten Verformungen gemäß EN 1992-2, Kapitel B.105 eingeführt.

Die Nachweise wurden an die Neufassung des Nationalen Anhangs für Österreich B 1992-2:2019-05 angepasst. Im einzelnen ergeben sich daraus folgende Änderungen:

  • Der Festigkeitsbeiwert αcc wird nun für alle Betonklassen zu αcc = 1 angenommen.
  • In der Schubbemessung richtet sich bei Vollquerschnitten die Interaktion für Querkraft und Torsion nach Gleichung (9AT).
  • Auf den Nachweis gegen Ermüdung für Betonstahl und Spannstahl darf gemäß Kapitel 6.8.1 (102), verzichtet werden, wenn der Dekompressionsnachweis für die häufige Kombination erfüllt ist. Diese Option ist im Querschnittsdialog wählbar.
  • Bei Straßenbrücken braucht der Nachweis gemäß NDP zu Kapitel 6.8.7 (102) nicht geführt zu werden, wenn die Betondruckspannungen unter der charakteristischen Einwirkungskombination auf 0,6·fck beschränkt werden.

Nachrechnung von Straßenbrücken

  • Bei Eingabe der UDL-Last im Lastmodell 1 kann der maßgebliche Fahrstreifen jetzt voreingestellt werden.
  • Die Ausnutzungen für Biegung und Robustheit werden jetzt auch in den Bemessungsmodi 'Symmetrisch' und 'Druckglied' ermittelt.
  • Der Dekompressionsnachweis kann nun für DIN FB 102 auch in Anforderungsklasse D geführt werden.
  • Im Schubnachweis ist jetzt zusätzlich die Ausnutzung für die kombinierte Beanspruchung aus Querkraft und Torsion graphisch darstellbar.
  • Bei Berechnung der Ausnutzung für die Querkraftbewehrung wird jetzt das zugehörige statt des maximalen Torsionsmoments zur Ermittlung der anrechenbare Reserve in der Torsionsbügelbewehrung angesetzt.
  • Bei Brückenplatten kann nun für die minderbeanspruchte Tragrichtung der Mindestbewehrungsgrad in Bezug auf die Haupttragrichtung festgelegt werden.

Nachrechnung von Straßenbrücken in Stufe 4

Ein neuer Ergänzungsmodul erlaubt die Nachweisführung in Stufe 4 gemäß der Kanadischen Norm CSA A23.3-14:2015 auf Grundlage der Modified Compression Field Theory (MCFT) für Bauteile mit und ohne Vorspannung.
Im einzelnen werden folgende Nachweise geführt:

  • Bestimmung des Schubbeiwerts β und der Druckspannungsneigung Θ mit Hilfe des Längsdehnungsparameters ex nach dem allgemeinen Verfahren (Kapitel 11.3.6.4)
  • Ermittlung der Mindestschubbewehrung Av nach Kapitel 11.2.8
  • Berücksichtigung des Querkraftwiderstands Vc für unbewehrten Beton nach Kapitel 11.3.4
  • Bemessung der Querkraftbewehrung nach Kapitel 11.3.3 unter Beachtung der maximalen Querkrafttragfähigkeit Vr,max
  • Prüfung der Mindesttorsionstragfähigkeit Τcr nach Kapitel 11.2.9
  • Nachweis der Torsionsbügelbewehrung nach Kapitel 11.3.10.3
  • Nachweis der Torsionslängsbewehrung nach Kapitel 11.3.10.6
  • Nachweis der Grenztragfähigkeit für kombinierte Beanspruchung aus Querkraft und Torsion nach Kapitel 11.3.10.4

Weitere Informationen sind dem zugehörigen Handbuchabschnitt zu entnehmen.

Einzelprogramme zum Biegedrillknicken und Rissbreitennachweis

  • Für die Nachweise der Mindestbewehrung und der Rissbreite wurde der British Standard BS EN 1992-1-1:2014/NA: 2014 implementiert.
  • Für den Biegedrillknicknachweis wurde der British Standard BS EN 1993-1-1:2005/NA: 2008-12 implementiert.

BCF – BIM Collaboration Editor

Ein neuer Editor erlaubt den Informationsaustausch im BIM Collaboration Format (BCF), einem offenen, vom buildingSMART e.V. empfohlenen Standardformat. Es wird von zahlreichen BIM-Anwendungen verwendet, um IFC-Modelle mit Kommentaren, Bildausschnitten und 3D-Ansichten zu ergänzen. Der BCF-Editor wird über das InfoCAD-Menü 'Ansicht/Symbolleisten und Andockfenster' aktiviert.

BIM / IFC / Homepage / Ausbildungslizenzen

  • Die IFC-Schnittstelle wurde auf IFC Version 4.0 erweitert. Es können nun analytische Tragwerksmodelle aus Netmetschek Allplan® importiert werden, wenn dort das Plugin Allplan2IFC® der Fa. Allbau Software GmbH installiert ist.
  • Auf der neuen Seite https://www.infograph.de/de/bim-methoden werden die InfoCAD-Schnittstellen zum Austausch digitaler Bauwerkmodelle (BIM) tabellarisch erläutert.
  • Die gesamte Website wurde für die Darstellung auf mobilen Geräten optimiert.
  • Für Studenten wird eine kostenlose, nicht limitierte Ausbildungslizenz des Programmsystems zur Anfertigung von Examensarbeiten angeboten.
InfoCAD 18.2 (Februar 2019)

Allgemeines

  • Die graphische Darstellung von Systemstrukturen wurde erheblich beschleunigt.
  • Die Eigenschaften von Linienlagern können jetzt in einer Datenbank als Vorlage abgelegt werden.
  • In der Farbdarstellung der Knotendeformationen kann jetzt gleichzeitig die Verformungsfigur eingeschaltet werden.
  • Die Ergebnisdarstellung 'farbig' ist für Stabelemente ergänzt worden.
  • Die Ergebnisdarstellung 'farbig' ist jetzt auch in der Querschnittsdarstellung verfügbar.

Druckliste

  • Für markierte Einträge in der Druckliste kann jetzt ausgewählt werden werden, welche Einstellungen aktualisiert werden. Damit können jetzt z.B. für mehrere Einträge gleichzeitig das Ansichtsfenster oder die sichtbaren Layer aktualisiert werden.

Nachrechnung von Straßenbrücken in Stufe 4

Ein neuer Ergänzungsmodul erlaubt die Nachweisführung in Stufe 4 gemäß der Kanadischen Norm CSA A23.3-14:2015 auf Grundlage der Modified Compression Field Theory (MCFT) für Bauteile mit und ohne Vorspannung. Im einzelnen werden folgende Nachweise geführt:

  • Bestimmung des Schubbeiwerts β und der Druckspannungsneigung θ mit Hilfe des Längsdehnungsparameters εx nach dem allgemeinen Verfahren (Kapitel 11.3.6.4)
  • Ermittlung der Mindestschubbewehrung Av nach Kapitel 11.2.8
  • Berücksichtigung des Querkraftwiderstands Vc für unbewehrten Beton nach Kapitel 11.3.4
  • Bemessung der Querkraftbewehrung nach Kapitel 11.3.3 unter Beachtung der maximalen Querkrafttragfähigkeit Vr,max
  • Prüfung der Mindesttorsionstragfähigkeit Tcr nach Kapitel 11.2.9
  • Nachweis der Torsionsbügelbewehrung nach Kapitel 11.3.10.3
  • Nachweis der Torsionslängsbewehrung nach Kapitel 11.3.10.6
  • Nachweis der Grenztragfähigkeit für kombinierte Beanspruchung aus Querkraft und Torsion nach Kapitel 11.3.10.4

Weitere Informationen sind dem zugehörigen Handbuchabschnitt zu entnehmen.

Massivbaunachweise nach EN 1992-1-1 und EN 1992-2

  • Für den Dekompressionsnachweis kann die Nachweiskombination nun optional abweichend von der Expositionsklasse gewählt werden.

Brückenbaunachweise nach DIN EN 1992-2

  • Bei Auswahl der Tragwerksart kann nun „Strasse + Eisenbahn" für gemischt genutzte Brückenbauwerke gewählt werden.
  • Für die Tragwerksart „Strasse + Eisenbahn“ lassen sich die Kombinationen nach Tabelle 7.101DE und 7.102DE gleichzeitig definieren.
  • Die Nachweiskombination für den Dekompressionsnachweis ist nun im Querschnittsdialog frei wählbar.

Stahlbaunachweise nach DIN EN 1993-1-1 und ÖNORM B 1993-1-1

  • Die Nachweise wurden auf die Neufassung des Nationalen Anhangs Österreich von November 2017 sowie des Nationalen Anhangs Deutschland von Dezember 2018 abgestimmt. Die Änderungen beschränken sich auf redaktionelle Anpassungen.
InfoCAD 18.1 (November 2018)

Allgemeines

  • Für die Schnittdarstellung von Ergebnissen können ergänzend zu den linienförmigen Schnitten nun räumlich gekrümmte Kurven (NURBS) definiert werden. Alle Schnitte lassen sich durch Ziehen der Kontrollpunkte interaktiv editieren.
  • Die Geometrie von Bemessungsobjekten kann nun ebenfalls über NURBS definiert werden. Damit wird z.B. bei gekrümmten Flächen- und Volumentragwerken die Eingabe von Nachweisquerschnitten deutlich vereinfacht.
  • Die Schnittgrößen von Bemessungsobjekten können nun alternativ auf den Schwerpunkt der Querschnitte bezogen werden. Die Auswahl erfolgt im Dialog der Bemessungsobjekte.
  • Die Funktion 'Liste' wurde um die Optionen 'Demarkieren’ und 'Löschen' erweitert. Dies ist hilfreich bei der Bearbeitung übereinander liegender Objekte.

BIM Collaboration Editor

  • Ein neuer Editor erlaubt den Informationsaustausch im BIM Collaboration Format (BCF), einem offenen, vom buildingSMART e.V. empfohlenen Standardformat. Es wird von zahlreichen BIM-Anwendungen verwendet, um IFC-Modelle mit Kommentaren, Bildausschnitten und 3D-Ansichten zu ergänzen. Der BCF-Editor wird über das InfoCAD-Menü „Ansicht/Symbolleisten und Andockfenster“ aktiviert.

Stahlbaunachweise nach EN 1993-1-1

  • Für die Systemnachweise und den separaten Biegedrillknicknachweis wurde der British Standard BS EN 1993-1-1:2005/NA: 2008-12 implementiert.
  • In den Berechnungseinstellungen wurde eine Option ergänzt, mit der für die Klassen 1 und 2 die plastische Querschnittstragfähigkeit auch dann nachgewiesen wird, wenn die Vergleichsspannung den zulässigen Grenzwert nicht überschreitet.
  • Der Nachweis der plastischen Querschnittstragfähigkeit wurde beschleunigt.

Holzbaunachweise nach EN 1995-1-1

  • Für die Systemnachweise unter Normaltemperatur und im Brandfall wurden die British Standards BS EN 1995-1-1/NA:2009-10 und 1995-1-2/NA:2006-10 implementiert.
  • In den Querschnittseigenschaften kann nun gemäß DIN EN 1995-1-1, NDP zu 6.1.7 (2), eine Erhöhung des Schubbeiwerts kcr um 30% gewählt werden.

Brückennachweise, Nachrechnung von Straßenbrücken

  • Bei Eingabe der UDL-Last im Lastmodell 1 kann der maßgebliche Fahrstreifen jetzt voreingestellt werden.
  • Die Ausnutzungen für Biegung und Robustheit werden jetzt auch in den Bemessungsmodi „Symmetrisch“ und „Druckglied“ ermittelt.

Einzelprogramm zum Rissbreitennachweis

Für die Nachweise der Mindestbewehrung und der Rissbreite wurde der British Standard BS EN 1992-1-1:2014/NA: 2014 implementiert.

InfoCAD 18.0a (August 2018)

Die folgende Liste enthält die wichtigsten Neuerungen gegenüber der Version 17 von 2017 (Update-Info als PDF).

Allgemeines

  • Für Stäbe und Flächenelemente wurden Exzentrizitäten eingeführt. Stäbe können im lokalen Koordinatensystem unterschiedliche Exzentrizitäten am Anfang und Ende aufweisen. Die Elementreaktionen sind auf die exzentrische Lage bezogen. Die Knoten befinden sich weiterhin an ihrem ursprünglichen Ort.
    Hierdurch lassen sich in vielen Fällen die Koppelbedingungen vermeiden. Die Exzentrizitäten können auch den Modellobjekten zugewiesen werden, sodass diese direkt beim Vernetzen berücksichtigt wird.
  • Die Stab- und Elementexzentrizitäten können auch über die DSTV- und IFC-Schnittstelle ausgetauscht werden.
  • Der Fangmodus 'Ende' wurde auf Elemente erweitert. Somit kann auf Elementenden 'gefangen' werden, die aufgrund einer Exzentrizität nicht am Knoten liegen.
  • Mit dem neuen 3D-Schnittbereich kann die Sichtbarkeit eines räumlichen Systems beschnitten werden. Hiermit lassen sich sehr einfach Ansichten einzelner Objektbereiche erstellen.
  • Zur übersichtlichen Darstellung und Eingabe vieler Lastgruppen wurde ein tabellarischer Dialog entwickelt. Die Lastgruppen können hier auch über die Zwischenablage eingefügt werden.
  • Beim Ändern von Rändern (z.B. Länge oder Endpunkt) werden die anliegenden Flächen so angepasst, dass diese erhalten bleiben.
  • Im Dialog 'Querschnitte umnummerieren' können die Querschnittsfarben angezeigt werden.
  • Mit den neuen Schaltflächen  kann jetzt in den  Ergebnislastfällen vor- und zurückgeschaltet werden.
  • Ergänzend zum Hilfesystem kann jetzt das PDF-Benutzerhandbuch über das Hilfemenü aufgerufen werden. Zur Darstellung wird der Adobe Acrobat Reader® oder eine kompatible Anwendung benötigt.

InfoCAD BIM RV Add-In für Autodesk® Revit®

  • Zur Übernahme des Berechnungsmodells aus Autodesk Revit® wurde das neue Add-In 'InfoCAD BIM RV' entwickelt.
    Hiermit kann direkt aus Autodesk Revit® eine für InfoCAD lesbare Datei exportiert werden. Dabei kann u.a. zwischen dem Gesamtmodell und Teilsystemen gewählt werden.

Stahlbetonnachweise nach EN 1992-1-1, EN 1992-2 und Nationale Anhänge

  • Biege- und Schubbewehrung sind nun für die ständige, außergewöhnliche und Erdbebenkombination getrennt darstellbar.

Die Nachweise zur Beschränkung der Rissbreite wurden grundlegend überarbeitet und ergänzt. Im einzelnen ergeben sich folgende Neuerungen:

  • Bei Kreisquerschnitten kann die effektive Zugzone Ac,eff nun ringförmig ermittelt werden. Damit lassen sich z.B. die Besonderheiten von Bohrpfählen und Schleuderbetonstützen berücksichtigen.
  • Bei gegliederten Querschnitten kann der Beiwert kc zur Berechnung der Mindestbewehrung jetzt für jede Querschnittsseite wahlweise nach Gl. (7.2) oder Gl. (7.3) der Norm bestimmt werden.
  • Die Rissbreite kann nun neben der direkten Berechnung alternativ durch Begrenzung der Stababstände nachgewiesen werden.
  • Der Nachweis der Rissbreite lässt sich jetzt optional für die mittlere Stahldehnung innerhalb Ac,eff führen. Bei mehrlagiger Bewehrung ergeben sich dadurch Vorteile gegenüber dem Nachweis für die maximale Stahldehnung.
  • Die Mindestbewehrung zur Beschränkung der Rissbreite wird jetzt bei Dehnungszuständen gemäß Bild 7.1 c) auch in den Fällen beidseitig ermittelt, in denen sich eine zentrische Betonzugspannung kleiner als fct,eff ergibt.

Die Dokumentation wurde auf die Neufassung der WU-Richtlinie des DAfStb von Dezember 2017 abgestimmt.

Stahlbetonnachweise nach ÖNORM B 1992-1

Die Massivbaunachweise wurden an die Neufassung des Nationalen Anhangs Österreich von Januar 2018 angepasst. Im einzelnen ergeben sich daraus folgende Änderungen:

  • In Gl. (6.52) wird nun die Obergrenze für den Durchstanzwiderstand mit Durchstanzbewehrung zu kmax · vRd,c mit kmax = 1,65 angesetzt.
  • Der maximale Durchstanzwiderstand vRd,max nach Gl. (6.53) wird jetzt auf den empfohlenen Wert des Basisdokuments beschränkt.
  • In den Berechnungseinstellungen für ÖNORM B 1992-1-1 können die Teilsicherheitsbeiwerte für Baustoffe nun speziell für Bemessungssituationen bei Erdbeben definiert werden. Die Vorschlagswerte richten sich nach ÖNORM B 1998-1, Kapitel 5.2.4 (3).
  • Im Einzelprogramm zum Rissbreitennachweis wurde eine Auswahl zur Art der Zwangseinwirkung ergänzt.

Die Dokumentation zum Rissbreitennachweis wurde auf die Neufassung der öbv-Richtlinie "Wasserundurchlässige Betonbauwerke - Weisse Wannen" von Februar 2018 abgestimmt.

Stahlbetonnachweise nach SIA 262

Biege- und Schubbewehrung sind nun für die ständige, außergewöhnliche und Erdbebenkombination getrennt darstellbar.

Brückenbaunachweise gemäß 1992-2

  • Die Notwendigkeit des Ermüdungsnachweises für Beton- und Spannstahl kann nun gemäß Kapitel 6.8.1 (102) durch Nachweis der Dekompression für die häufige Kombination überprüft werden.
  • Das Nachweisprotokoll wurde um die Ausgabe aller Einwirkungskombinationen mit Teilsicherheits- und Kombinationsbeiwerten ergänzt.
  • Im Ermüdungsnachweis für Beton wird nun zusätzlich die Dauerspannung σc,perm graphisch aufbereitet.
  • Der lastabhängige Beiwert λc,0 für den Ermüdungsnachweis von Eisenbahnbrücken kann jetzt optional automatisch ermittelt werden. Die Benutzereingabe wird dadurch auf die konstanten Faktoren λc,1 bis λc,4 reduziert.
  • Der Nachweis der Hauptdruckspannungen bei Kastenträgern kann nun wahlweise nach DIN EN 1992-2, Kapitel 6.3.2 (NA.106) oder grundsätzlich im Zustand I geführt werden (Verfahren aus DIN FB 102:2003).

Vorspannung

  • Es wurde eine neue Spannstrangansicht 'Spannstrang' ergänzt. Hiermit wird der gewählte Spannstang über seine Parameter aufgetragen.

Brückennachrechnung

  • Die Notwendigkeit des Ermüdungsnachweises für Beton- und Spannstahl kann nun gemäß DIN FB 102, Kapitel 4.3.7.1 (102), bzw. DIN EN 1992-2, Kapitel 6.8.1 (102), durch Nachweis der Dekompression mit den Grenzspannungen der Stufen 1 und 2 überprüft werden.Der Nachweis der mit der vorhandenen Schub- und Längsbewehrung aufnehmbaren Torsionsmomente wurde ergänzt.
  • Im Ermüdungsnachweis für Beton kann der lastabhängige Beiwert lc,0 jetzt optional automatisch ermittelt werden. Zusätzlich ist die Dauerspannung sc,perm graphisch abrufbar.
  • Bei Kastenträgern kann der Nachweis der Hauptdruckspannungen nun wahlweise nach DIN FB 102:2009 bzw. DIN EN 1992-2 oder gemäß DIN FB 102:2003 (Zustand I) geführt werden.

Der Rissbreitennachweis wurde überarbeitet und ergänzt. Im einzelnen ergeben sich folgende Neuerungen:

  • Bei Kreisquerschnitten kann die effektive Zugzone Ac,eff nun ringförmig ermittelt werden.
  • Der Beiwert kc zur Berechnung der Mindestbewehrung lässt sich jetzt für jede Querschnittsseite getrennt ermitteln.
  • Die Rissbreite kann nun alternativ durch Begrenzung der Stababstände nachgewiesen werden.
  • Der Nachweis der Rissbreite lässt sich jetzt optional für die mittlere statt für die maximale Stahldehnung innerhalb Ac,eff führen.

Beim Nachweis für die vorhandene Bewehrung kann nun im Querschnittsdialog gewählt werden, dass Reserven in der Torsionsbügelbewehrung für den Querkraftnachweis angerechnet werden. Dies ist in folgenden Nachweisen relevant:

  • Für den Querkraftnachweis in Stufe 2 wird die vorhandene Querkraftbewehrung zur Berechnung des Druckstrebenwinkels in Gl. (12.12) und Gl. (12.15) um die vorhandene Torsionsbewehrung erhöht.
  • Für den Ermüdungsnachweis in Stufe 2 wird die vorhandene Querkraftbewehrung zur Berechnung des Druckstrebenwinkels in Gl. (12.23) ebenfalls um die vorhandene Torsionsbewehrung erhöht.
  • Bei der Ermittlung der Ausnutzung für die vorhandene Querkraftbewehrung wird der ungenutzte Teil der vorhandenen Torsionsbewehrung zur Querkraftbewehrung hinzugezählt.
  • Im Ermüdungsnachweis für die vorhandene Querkraftbewehrung wird der ungenutzte Teil der vorhandenen Torsionsbewehrung ebenfalls zur Querkraftabtragung herangezogen.

Stahlbaunachweise nach EN 1993-1-1

  • Die Berechnung des Faktors a in Kapitel 6.2.9.1 (5) wurde an die Auslegung des NABau von April 2017 angepasst. Dadurch wird bei den Klassen 1 und 2 die für Biegung und Normalkraft verfügbare Querschnittsfläche nun um den durch Querkraft beanspruchten Bereich reduziert.

Holznachweise nach EN 1995-1-1

Die Holznachweise wurden um die Begrenzung der Verformungen nach Kapitel 7.2 ergänzt. Die Vorgaben erfolgen im Eigenschaftsdialog der Stäbe und in den Berechnungseinstellungen. Im einzelnen werden folgende Nachweise geführt:

  • Anfangsverformung gemäß Kapitel 2.2.3 (2) für die charakteristische Kombination.
  • Endverformung gemäß Kapitel 2.2.3 (3) für die quasi-ständige Kombination mit DIN EN 1995-1-1, Gl. (NA.1) bzw. ÖNORM B 1995-1-1, Gl. (NA.2).

Tragwerksanalyse für den Brandfall

  • Zur wiederholten Verwendung von freien thermischen Materialien wurde eine Materialbibliothek eingeführt.

Systemviewer

  • Für Windows 10 wurde der Export von AVI-Dateien ergänzt. Zur Wiedergabe wird ein entsprechender Player benötigt, z.B. Microsoft Media Player®.
  • Volumenmodelle können jetzt im 3D Manufacturing Format (3MF) und im Standard Tessallation Language Format (STL) exportiert werden. Beide Formate sind zur Ausgabe auf 3D-Druckern geeignet und werden von den Windows 10 Apps "3D Viewer" und "3D Builder" unterstützt.
InfoCAD 17.2 (Mai 2018)

Allgemeines

  • Beim Ändern von Rändern (z.B. Länge oder Endpunkt) werden die anliegenden Flächen so angepasst, dass diese erhalten bleiben.
  • Der Fangmodus 'Ende' wurde auf Elemente erweitert. Somit kann auf Elementenden 'gefangen' werden, die aufgrund einer Exzentrizität nicht am Knoten liegen.
  • Im Dialog 'Querschnitte umnummerieren' können die Querschnittsfarben angezeigt werden.

Vorspannung

  • Es wurde eine neue Spannstrangansicht 'Spannstrang' ergänzt. Hiermit wird der gewählte Spannstang über seine Parameter aufgetragen.

Systemviewer

  • Für Windows 10 wurde der Export von AVI-Dateien ergänzt. Zur Wiedergabe wird ein entsprechender Player benötigt, z.B. Microsoft Media Player®.
  • Volumenmodelle können jetzt im 3D Manufacturing Format (3MF) und im Standard Tessallation Language Format (STL) exportiert werden. Beide Formate sind zur Ausgabe auf 3D-Druckern geeignet und werden von den Windows 10 Apps "3D Viewer" und "3D Builder" unterstützt.

InfoCAD BIM RV Add-In für Revit®

  • Aus Revit importierte Berechnungsmodelle können jetzt nach Änderungen aktualisiert werden. Anpassungen in InfoCAD bleiben erhalten.

EN 1992-1-1, EN 1992-2 und Nationale Anhänge

Die Nachweise zur Beschränkung der Rissbreite wurden grundlegend überarbeitet und ergänzt. Im einzelnen ergeben sich folgende Neuerungen:

  • Bei Kreisquerschnitten kann die effektive Zugzone Ac,eff nun ringförmig ermittelt werden. Damit lassen sich z.B. die Besonderheiten von Bohrpfählen und Schleuderbetonstützen berücksichtigen.
  • Bei gegliederten Querschnitten kann der Beiwert kc zur Berechnung der Mindestbewehrung jetzt für jede Querschnittsseite wahlweise nach Gl. (7.2) oder Gl. (7.3)  der Norm bestimmt werden.
  • Die Rissbreite kann nun neben der direkten Berechnung alternativ durch Begrenzung der Stababstände nachgewiesen werden.
  • Der Nachweis der Rissbreite lässt sich jetzt optional für die mittlere Stahldehnung innerhalb Ac,eff führen. Bei mehrlagiger Bewehrung ergeben sich dadurch Vorteile gegenüber dem Nachweis für die maximale Stahldehnung.
  • Die Dokumentation wurde auf die Neufassung der WU-Richtlinie des DAfStb von Dezember 2017 abgestimmt.

ÖNORM B 1992-1-1:2018-01

Die Massivbaunachweise wurden an die Neufassung des Nationalen Anhangs Österreich von Januar 2018 angepasst. Im einzelnen ergeben sich daraus folgende Änderungen:

  • In Gl. (6.52) wird nun die Obergrenze für den Durchstanzwiderstand mit Durchstanzbewehrung zu kmax · vRd,c mit kmax = 1,65 angesetzt.
    Der maximale Durchstanzwiderstand vRd,max nach Gl. (6.53) wird jetzt auf den empfohlenen Wert des Basisdokuments beschränkt.

Die Dokumentation zum Rissbreitennachweis wurde auf die Neufassung der öbv-Richtlinie "Wasser­un­durch­lässige Betonbauwerke - Weisse Wannen" von Februar 2018 abgestimmt.

Nachrechnungsrichtlinie für Straßenbrücken

Der Rissbreitennachweis wurde überarbeitet und ergänzt. Im einzelnen ergeben sich folgende Neuerungen:

  • Bei Kreisquerschnitten kann die effektive Zugzone Ac,eff nun ringförmig ermittelt werden.
  • Der Beiwert kc zur Berechnung der Mindestbewehrung lässt sich jetzt für jede Querschnittsseite getrennt ermitteln.
  • Die Rissbreite kann nun alternativ durch Begrenzung der Stababstände nachgewiesen werden.
  • Der Nachweis der Rissbreite lässt sich jetzt optional für die mittlere statt für die maximale Stahldehnung innerhalb Ac,eff führen.

Beim Nachweis für die vorhandene Bewehrung kann nun im Querschnittsdialog gewählt werden, dass Reserven in der Torsionsbügelbewehrung für den Querkraftnachweis angerechnet werden. Die Nutzung dieser Option ist in folgenden Nachweisen relevant:

  • Für den Querkraftnachweis in Stufe 2 wird die vorhandene Querkraftbewehrung zur Berechnung des Druckstrebenwinkels in Gl. (12.12) und Gl. (12.15) um die vorhandene Torsionsbewehrung erhöht.
  • Für den Ermüdungsnachweis in Stufe 2 wird die vorhandene Querkraftbewehrung zur Berechnung des Druckstrebenwinkels in Gl. (12.23) ebenfalls um die vorhandene Torsionsbewehrung erhöht.
  • Bei der Ermittlung der Ausnutzung für die vorhandene Querkraftbewehrung wird der ungenutzte Teil der vorhandenen Torsionsbewehrung zur Querkraftbewehrung hinzugezählt.
  • Im Ermüdungsnachweis für die vorhandene Querkraftbewehrung wird der ungenutzte Teil der vorhandenen Torsionsbewehrung ebenfalls zur Querkraftabtragung herangezogen.
InfoCAD 17.1 (Dezember 2017)

Allgemeines

  • Für Stäbe und Flächenelemente wurden Exzentrizitäten eingeführt.
    Stäbe können im lokalen Koordinatensystem unterschiedliche Exzentrizitäten am Anfang und Ende aufweisen. Die Elementreaktionen sind auf die exzentrische Lage bezogen. Die Knoten befinden sich weiterhin an ihrem ursprünglichen Ort.
    Hierdurch lassen sich in vielen Fällen die Koppelbedingungen vermeiden. Die Exzentrizitäten können auch den Modellobjekten zugewiesen werden, sodass diese direkt beim Vernetzen berücksichtigt wird.
  • Die Stab- und Elementexzentrizitäten können jetzt auch über die DSTV- und IFC-Schnittstelle ausgetauscht werden.
  • Mit dem neuen 3D-Schnittbereich kann die Sichtbarkeit eines räumlichen Systems beschnitten werden. Hiermit lassen sich sehr einfach Ansichten einzelner Objektbereiche erstellen.
  • Zur übersichtlichen Darstellung und Eingabe vieler Lastgruppen wurde ein tabellarischer Dialog entwickelt. Die Lastgruppen können hier auch über die Zwischenablage eingefügt werden.

InfoCAD BIM RV Add-In für Revit®

Zur Übernahme des Berechnungsmodells aus Autodesk Revit® wurde das neue Add-In 'InfoCAD BIM RV' entwickelt.
Hiermit kann direkt aus Autodesk Revit® eine für InfoCAD lesbare Datei exportiert werden. Dabei kann u.a. zwischen dem Gesamtmodell und Teilsystemen gewählt werden.
Nähere Erläuterungen sowie den Download finden Sie hier.

Tragwerksanalyse für den Brandfall

  • Zur wiederholten Verwendung von freien thermischen Materialien, wurde eine Materialbibliothek eingeführt.

Brückenbaunachweise gemäß EN 1992-2

  • Die Notwendigkeit des Ermüdungsnachweises für Beton- und Spannstahl kann nun gemäß Kapitel 6.8.1 (102) durch Nachweis der Dekompression für die häufige Kombination überprüft werden.
  • Das Nachweisprotokoll wurde um die Ausgabe aller Einwirkungskombinationen mit Teilsicherheits- und Kombinationsbeiwerten ergänzt.

Nachrechnungsrichtlinie für Straßenbrücken

  • Die Notwendigkeit des Ermüdungsnachweises für Beton- und Spannstahl kann nun gemäß DIN FB 102, Kapitel 4.3.7.1 (102), bzw. DIN EN 1992-2, Kapitel 6.8.1 (102), durch Nachweis der Dekompression mit den Grenzspannungen der Stufen 1 und 2 überprüft werden.
  • Der Nachweis der mit der vorhandenen Schub- und Längsbewehrung aufnehmbaren Torsionsmomente wurde ergänzt.

ÖNORM B 1992-1-1

  • Im Einzelprogramm zum Rissbreitennachweis wurde eine Auswahl zur Art der Zwangseinwirkung ergänzt.

DIN EN 1993-1-1

Die Berechnung des Faktors a in Kapitel 6.2.9.1 (5) wurde an die Auslegung des NABau von April 2017 angepasst. Dadurch wird bei den Klassen 1 und 2 die für Biegung und Normalkraft verfügbare Querschnittsfläche nun um den durch Querkraft beanspruchten Bereich reduziert.

InfoCAD 17 (August 2017)

Die folgende Liste enthält die wichtigsten Neuerungen gegenüber der Version 16 vom Juli 2016 (Update-Info als PDF).

Allgemeines

  • Zur Kontrolle der Modellzeichnung wurde ein neuer 'Überlappungstest' eingeführt. Hiermit können übereinanderliegende Zeichnungsobjekte gefunden werden.
  • Texte können nun rechtsbündig oder zentriert eingegeben werden.
  • Zur Verwendung von alternativen Zeichensätzen werden jetzt in der Programmoberfläche Zeichen nach dem UNICODE Standard akzeptiert. Damit ist es nun möglich z.B. kyrillische, griechische etc. Zeichen zu verwenden.
  • Die Möglichkeiten der Auswahl im Befehl 'Gruppe markieren' wurde deutlich erweitert.
  • In der Seitenansicht steht als Ergänzung zum Kommentarfeld ein neues Pfeilobjekt zur Verfügung.
  • Das Kommentarfeld kann jetzt schraffiert oder mit einem Hintergrundbild belegt werden.
  • Das Torsionsträgheitsmoment Ix von Polygonquerschnitten kann nun mit einem Faktor belegt werden. Somit kann die Torsionssteifigkeit von mehreren Querschnitten gleichzeitig abgemindert werden.
  • Die Aufbereitung der geometrischen Steifigkeitsmatrix für die Berechnung von Knick- und Beuleigenformen wurde parallelisiert.
  • Die Setzungsberechnung für das Steifemodulverfahren wurde parallelisiert.
  • Die FEM Liniengelenke können nun mit Federsteifigkeiten versehen werden. Diese eignen sich insbesondere zur Modellierung von Balkonanschlüssen (z.B. gem. Schöck Iso-korb® FEM-Richtlinie).
  • Für die 'dynamische Zuglast' kann jetzt beim'Lastfälle generieren' die Fahrgeschwindigkeit inkrementell erhöht werden.

Bauzustände

Die Funktionalität wurde vollständig überarbeitet und erweitert. Es wurden folgende Ergänzungen vorgenommen:

  • Im Berechnungsmenü kann jetzt die Berechnung aller vorhandenen Bauzustände gestartet werden. Dabei wird, falls vorhanden, jeweils der Stapelaufruf mit den gewählten Nachweisen gestartet.
  • Im neuen Andockfenster werden alle BZ aufgeführt und können direkt geladen werden. Die eingestellte Ansicht bleibt jeweils bestehen.
  • Es können Eigenschaften (z.B. Spannstanggeometrien) in alle gewählte BZ kopiert werden.
  • Es können nachträglich Objekte ergänzt und in weitere BZ kopiert werden.
  • Das 'Bauzustands-Merkmal' wurde entfernt. Der Zusammenhang der Dateien wird nun nur noch über Dateinamen hergestellt.

Dynamik

  • Für die Nachweise nach der Antwortspektrenmethode wurde die Überlagerung der Laminatspannungen ergänzt.
  • Im Protokoll werden nun die Lastsummen der einzelnen Modalbeiträge aufgeführt.
  • Die Lage des Massenschwerpunktes wird berechnet und protokolliert.
  • Die Aufbereitung der Massenmatrix wurde parallelisiert.

Tragwerksanalyse für den Brandfall

  • Für die aus der Tragwerksbemessung übernommenen Stahllagen kann jetzt ebenfalls zwischen kaltverformt und warmgewalzt unterschieden werden.

Nachrechnungsrichtlinie für Straßenbrücken

  • Zur Dokumentation der aufnehmbaren Belastung wurden die tabellarische Darstellung und das ausführliche Protokoll erweitert.
  • Die Nachweise der Beton- und Stahlspannungen, der Rissbreite sowie der Ermüdung können nun wahlweise auf Grundlage der vorhandenen oder erforderlichen Bewehrung geführt werden. Die Auswahl erfolgt in den Berechnungseinstellungen.
  • Im Querschnittsdialog wurde die Nachweisauswahl überarbeitet und erweitert, um bisher gebündelte Nachweise getrennt wählen zu können.
  • Für die Robustheits-, Riss- und Torsionsbewehrung von Stäben und Bemessungsobjekten wird nun ebenfalls die Ausnutzung nachgewiesen.
  • Bei Flächenelementen wurde der Nachweis für die Ausnutzung der Biege-, Robustheits-, Riss- und Schubbewehrung ergänzt.
  • In der Standardbemessung für Querkraft und Torsion wird nun wie bei der Biegebemessung die vorhandene Grundbewehrung gemäß Vorgabe eingehalten. Ergänzend wird die erforderliche Bewehrung ohne Grundbewehrung nachgewiesen.
  • Der Ermüdungsnachweis für Betondruckstreben wird nun für die Beanspruchungsrichtungen y und z getrennt geführt.
  • Im Ermüdungsnachweis für Querkraftbewehrung in Stufe 2 wird der Druckstrebenwinkel nun gemäß Gl. (12.23) der Richtlinie ermittelt.
  • Alternativ kann der Ermüdungsnachweis für Querkraft in Stufe 2 jetzt auf der Grundlage des Hauptzugspannungskriteriums geführt werden.
  • Alle Nachweise wurden auf die BAST-Auslegungen vom 2.2.2017 abgestimmt.

IFC - BIM

  • Das Umwandeln von IFC-Objekten wurde grundlegend überarbeitet.

Stahlbetonnachweise gem. EN 1992-1-1 und EN 1992-2

  • Der Nachweis gegen Ermüdung für Betondruckstreben gemäß EN 1992-2, Kap. 6.8.7, wurde ergänzt.
  • Im Querschnittsdialog wurde die Nachweisauswahl überarbeitet und erweitert, um bisher gebündelte Nachweise getrennt wählen zu können.

Stahlbaunachweise nach EN 1993-1-1

  • Für doppelt symmetrische I- und H-Profile sowie für rechteckige Kastenquerschnitte erfolgt die Berechnung der plastischen Tragfähigkeit künftig optional nach Kapitel 6.2.3 bis 6.2.10.
  • Die Querschnittsbibliothek wurde um warmgewalzte Hohlquerschnitte nach EN 10210-2 erweitert.
  • Für Rohr- und Rechteckhohlquerschnitte wurde der Stabilitätsnachweis für Biegung und Druck nach EN 1993-1-1, Kap. 6.3.3, ergänzt (Programm Biegedrillknicken).

Holznachweise nach EN 1995-1-1

  • Bei zweiachsiger Querkraftbeanspruchung wird die Bedingung in Gleichung (6.13) jetzt auch für die resultierende Schubspannung geprüft. Die Interaktionsgleichung (NA.55) des Nationalen Anhangs Deutschland wird nur noch bei Doppelbiegung ausgewertet.
  • In den Berechnungseinstellungen kann nun gewählt werden, welche Querschnittsabmessungen für die Ermittlung des Beiwerts kh nach Kapitel 3.2 und 3.3 maßgebend sind.

Nichtlineare Systemanalyse

  • Es können jetzt auch vorgespannte Tragwerke untersucht werden. Dabei werden die Spannstränge direkt in die Steifigkeitsmatritzen aufgenommen und wirken somit im Betonverbund.
  • Die ermittelten Spannstrangspannungen und die -ausnutzung werden für die graphische Darstellung zur Verfügung gestellt.
  • Für Flächenelemente kann nun die Rissdehnung richtungstreu dargestellt werden. Dies erlaubt eine gute Beurteilung des zu erwartenden Rissbildes.Die Ausgangsbewehrung wird jetzt zusätzlich protokolliert.
  • Für räumliche Stäbe wird jetzt der vollständige Spannungszustand protokolliert und kann visualisiert werden.
  • Die extremalen Betonstahlspannungen für Stäbe werden ausgegeben.

Lizenzmanager

  • Mit der Umgebungsvariablen INFOSERVER kann eine Reihe von Rechnern für Lizenzverbindungen angegeben werden. Bei Ausfall des primären Rechners verbindet InfoCAD sich automatisch mit einem Ersatzrechner, sofern dort ein Lizenzmanager aktiv ist.
  • Zur Verbesserung der Ausfallsicherheit bieten wir jetzt auch die Lizenzierung spezieller Backup-Hardlocks an.

Webserver

  • Zur Gewährleistung höchstmöglicher Verbindungssicherheit wurde der Webserver auf SSL umgestellt. Die Datenübertragung wird jetzt grundsätzlich verschlüsselt.
InfoCAD 16.3a (Juni 2017)

Allgemeines

  • Die FEM Liniengelenke können nun mit Federsteifigkeiten versehen werden. Diese eignen sich insbesondere zur Modellierung von Balkonanschlüssen (z.B. gem. Schöck Isokorb® FEM-Richtlinie).
InfoCAD 16.3 (Mai 2017)

Allgemeines

  • Die Aufbereitung der geometrischen Steifigkeitsmatrix für die Berechnung von Knick- und Beuleigenformen wurde parallelisiert.

Bauzustände

Die Funktionalität wurde vollständig überarbeitet und erweitert. Es wurden folgende Ergänzungen vorgenommen:

  • Im Berechnungsmenü kann jetzt die Berechnung aller vorhandenen Bauzustände gestartet werden. Dabei wird, falls vorhanden, jeweils der Stapelaufruf mit den gewählten Nachweisen gestartet.
  • Im neuen Andockfenster werden alle BZ aufgeführt und können direkt geladen werden. Die eingestellte Ansicht bleibt jeweils bestehen.
  • Es können Eigenschaften (z.B. Spannstanggeometrien) in alle gewählte BZ kopiert werden.
  • Es können nachträglich Objekte ergänzt und in weitere BZ kopiert werden.
  • Das 'Bauzustands-Merkmal' wurde entfernt. Der Zusammenhang der Dateien wird nun nur noch über Dateinamen hergestellt.

Dynamik

  • Die Lage des Massenschwerpunktes wird berechnet und protokolliert.
  • Die Aufbereitung der Massenmatrix wurde parallelisiert

Nichtlineare Systemanalyse

  • Die Ausgangsbewehrung wird jetzt zusätzlich protokolliert.
  • Für räumliche Stäbe wird jetzt der vollständige Spannungszustand protokolliert und kann visualisiert werden.
  • Die extremalen Betonstahlspannungen für Stäbe werden ausgegeben.

EN 1992-2 und Nationale Anhänge

  • Der Nachweis gegen Ermüdung für Betondruckstreben gemäß EN 1992-2, Kap. 6.8.7, wurde ergänzt.

Nachrechnungsrichtlinie für Straßenbrücken

  • Der Ermüdungsnachweis für Betondruckstreben wird nun für die Beanspruchungsrichtungen y und z getrennt geführt.
  • Der Nachweis der Beton- und Spannstahlspannungen im Grenzzustand der Tragfähigkeit ist nun für jeden Querschnitt getrennt wählbar.
  • Die Nachweise wurden auf die BAST-Auslegungen vom 2.2.2017 abgestimmt.

EN 1993-1-1 und Nationale Anhänge

  • Die Querschnittsbibliothek wurde um warmgewalzte Hohlquerschnitte nach EN 10210-2 erweitert.
  • Für Rohr- und Rechteckhohlquerschnitte wurde der Stabilitätsnachweis für Biegung und Druck nach EN 1993-1-1, Kap. 6.3.3, ergänzt (Programm Biegedrillknicken).

EN 1995-1-1 und Nationale Anhänge

  • In den Berechnungseinstellungen kann nun gewählt werden, welche Querschnittsabmessungen für die Ermittlung des Beiwerts kh nach Kapitel 3.2 und 3.3 maßgebend sind.

Lizenzmanager

  • Mit der Umgebungsvariablen INFOSERVER kann eine Reihe von Rechnern für Lizenzverbindungen angegeben werden. Bei Ausfall des primären Rechners verbindet InfoCAD sich automatisch mit einem Ersatzrechner, sofern dort ein Lizenzmanager aktiv ist.
  • Zur Verbesserung der Ausfallsicherheit bieten wir jetzt auch die Lizenzierung spezieller Backup-Hardlocks an.
InfoCAD 16.2 (Februar 2017)

Allgemeines

  • Die Möglichkeiten der Auswahl im Befehl 'Gruppe markieren' wurde deutlich erweitert.
  • In der Seitenansicht steht als Ergänzung zum Kommentarfeld ein neues Pfeilobjekt zur Verfügung.
  • Das Kommentarfeld kann jetzt schraffiert oder mit einem Hintergrundbild belegt werden.
  • Das Torsionsträgheitsmoment Ix von Polygonquerschnitten kann nun mit einem Faktor belegt werden. Somit kann die Torsionssteifigkeit von mehreren Querschnitten gleichzeitig abgemindert werden.

Nichtlineare Systemanalyse

  • Es können jetzt auch vorgespannte Tragwerke untersucht werden. Dabei werden die Spannstränge direkt in die Steifigkeitsmatritzen aufgenommen und wirken somit im Betonverbund.
  • Die ermittelten Spannstrangspannungen und die -ausnutzung werden für die graphische Darstellung zur Verfügung gestellt.
  • Für Flächenelemente kann nun die Rissdehnung richtungstreu dargestellt werden. Dies erlaubt eine gute Beurteilung des zu erwartenden Rissbildes.

IFC - BIM

  • Das Umwandeln von IFC-Objekten wurde grundlegend überarbeitet.
InfoCAD 16.1 (Dezember 2016)

Allgemeines

  • Zur Kontrolle der Modellzeichnung wurde ein neuer 'Überlappungstest' eingeführt. Hiermit können übereinanderliegende Zeichnungsobjekte gefunden werden.
  • Texte können nun rechtsbündig oder zentriert eingegeben werden.
  • Zur Verwendung von alternativen Zeichensätzen werden jetzt in der Programmoberfläche Zeichen nach dem UNICODE Standard akzeptiert. Damit ist es nun möglich z.B. kyrillische, griechische etc. Zeichen zu verwenden. 

Dynamik

  • Für die Nachweise nach der Antwortspektrenmethode wurde die Überlagerung der Laminatspannungen ergänzt.
  • Im Protokoll werden nun die Lastsummen der einzelnen Modalbeiträge aufgeführt.

Tragwerksanalyse für den Brandfall

  • Für die aus der Tragwerksbemessung übernommenen Stahllagen kann jetzt ebenfalls zwischen kaltverformt und warmgewalzt unterschieden werden.

Stahlbaunachweise nach EN 1993-1-1

  • Für doppelt symmetrische I- und H-Profile sowie für rechteckige Kastenquerschnitte erfolgt die Berechnung der plastischen Tragfähigkeit künftig optional nach Kapitel 6.2.3 bis 6.2.10.
InfoCAD 16.0a (August 2016)

Nachrechnungsrichtlinie für Straßenbrücken

  • Zur Dokumentation der aufnehmbaren Belastung wurden die tabellarische Darstellung und das ausführliche Protokoll erweitert.

EN 1995-1-1

  • Bei zweiachsiger Querkraftbeanspruchung wird die Bedingung in Gleichung (6.13) jetzt auch für die resultierende Schubspannung geprüft. Die Interaktionsgleichung (NA.55) des Nationalen Anhangs Deutschland wird nur noch bei Doppelbiegung ausgewertet.
InfoCAD 16.0 (Juli 2016)

Die folgende Liste enthält die wichtigsten Neuerungen gegenüber der Version 15 vom Mai 2015 (Update-Info als PDF).

Allgemeines

  • Modellränder können jetzt auch die Bedeutung 'Feder', 'Kopplung' oder 'Pfahl-Stab' erhalten.
  • Zur Belastung von gekrümmten Flächen- und Volumenmodellen steht eine neue 'projizierte' Flächenlast zur Verfügung.
  • Die neue Lastart 'Gleichlast auf Modellflächen' ermöglicht die einfache Eingabe einer Flächenlast durch Anwahl von Modellflächen.
  • Für den Darstellungsbereich kann im Extras-Menü wahlweise der Fensterhintergrund schwarz geschaltet werden.
  • Die Querschnittsfarben können jetzt in der Projektdatei gespeichert werden.
  • Die Linienstärke kann jetzt am Bildschirm dargestellt werden.
  • BIM-Spezifikationen importierter IFC-Objekte können nun in einem neuen Eigenschaftsfenster angezeigt werden.
  • In der Seitenansicht steht als Ergänzung zum Kommentarfeld ein neues Linienobjekt zur Verfügung.
  • Die Lizenzinformationen des Hilfe-Menüs erlauben nun optional eine tabellarische Darstellung und eine Übernahme in die Zwischenablage.

FEM Berechnung

  • Die FEM Berechnung wurde durch weitere Parallelisierung beschleunigt. Dies betrifft die Systemaufbereitung, den Eigenwertlöser sowie die Bewehrungsaufbereitung im Lastfall 'Kriechen und Schwinden'.
  • Beim 'Parallelen Sparse Solver' wurde der Einbau von Kopplungen in die Gesamtsteifigkeitsmatrix erheblich beschleunigt.
  • Der Standard-Gleichungslöser wurde nun ebenfalls nach OpenMP-Standard parallelisiert.

Pfahlberechnung

Zur Unterstützung von Pfahlberechnungen wurde eine Reihe von Optimierungen vorgenommen:

  • Modellränder können jetzt die Bedeutung 'Pfahl-Stab' erhalten.
  • Es können Bettungsprofile mit beliebig vielen Bodenschichten definiert werden.
  • Linear veränderliche Bettungsziffern und Festigkeiten sind nun möglich.
  • Die 'Pfahl-Stäbe' werden automatisch entsprechend den Bettungsprofilen generiert.
  • Bei der nichtlinearen Berechnung werden Bettungsfestigkeiten eingehalten. Hierzu können die Materialnichtlinearitäten abgeschaltet werden.

Laminate

  • Es wurde ein neuer Querschnittstyp 'Laminat' implementiert. Dieser eignet sich für die Abbildung von geschichteten Materialien wie GFK oder Sperrholz.
  • Für spezielle Berechnungen kann der Schubverbund zwischen den Schichten unberücksichtigt bleiben.

EN 1992-1-1 und DIN EN 1992-1-1

  • Die Massivbaunachweise wurden an die Änderung des Basisdokuments von 2014 und die Änderung des Nationalen Anhangs Deutschland von Dezember 2015 angepasst.
  • Für den Durchstanznachweis ergibt sich daraus, dass die Maximaltragfähigkeit, die durch Anordnung einer Durchstanzbewehrung erreicht werden kann, nun gemäß Gleichung (6.52) begrenzt wird.

Brückennachweise

  • Die Einwirkung QTS/QUDL für das Verkehrslastmodell der Brückennachweise wurde überarbeitet. Dies vereinfacht insbesondere die Verwendung von selbstdefinierten Lastfällen.
  • Die Tandemfahrzeuge des LM1 bzw. LMM können jetzt optional in Querrichtung entkoppelt berechnet werden. D.h. sie stehen nicht mehr zwangsläufig nebeneinander. Dies kann z.B. bei schiefwinkligen Brücken zu höheren Beanspruchungen führen.
  • Das Lastmodell 1 bzw. LMM kann jetzt auf eine gekrümmte Flächen- oder Volumenbrücke projiziert werden
  • In der graphischen Darstellung der Schubbewehrung wurden die Optionen Asb,Q + zug. Asb,T sowie Asb,T + zug. Asb,Q ergänzt.
  • In der Einzelbemessung werden jetzt die statisch bestimmten Schnittgrößen aus vorgespannten Stahllagen protokolliert.
  • Im ausführlichen Protokoll wird jetzt eine vollständige Liste aller Nachweiskombinationen mit den zugehörigen Sicherheits- und Kombinationsbeiwerten ausgegeben.

Brückennachrechnung

Der neue Modul ergänzt die bestehenden Brückennachweise und ermöglicht die Nachrechnung von Straßenbrücken unter Berücksichtigung der Besonderheiten der Nachrechnungsrichtline 2015-04:

  • DIN-Fachbericht 102 oder DIN EN 1992-2 wählbar
  • Nachweisstufe 1 oder 2
  • Graphische Aufbereitung der Ausgangsbewehrung
  • Ausnutzung der Längs- und Querkraftbewehrung
  • Ermittlung der Bewehrungsreserven
  • Nachweis der aufnehmbaren Beanspruchung (M und Q)
  • Ermittlung von cot Q mit dem Schubrisswinkel br
  • Nachweis der Querkrafttragfähigkeit nach dem Hauptspannungskriterium
  • Anrechnung von Spannsträngen auf die Torsionslängsbewehrung
  • Ausnutzung der Rissbewehrung
  • Ausnutzung der Ermüdung

EN 1993-1-1 und DIN EN 1993-1-1

  • Die Stahlbaunachweise wurden an die Änderung des Basisdokuments von Juli 2014 und an die Neufassung des Nationalen Anhangs Deutschland von August 2015 angepasst.

Holznachweise nach ÖNORM B 1995-1-1

  • Die Berichtigungen des Österreichischen Normungsinstituts vom 15. Juni 2015 zu ÖNORM EN 1995-1-1:2014-11 und ÖNORM B 1995-1-1:2014-11 wurden in die Holznachweise übernommen.

SIA 261

  • Die Berechnung der Antwortspektren wurde an die Neufassung der SIA 261:2014 angepasst.

SS EN 1992-1-1, Rissbreitenbeschränkung

  • Das Einzelprogramm zur Rissbreitenbeschränkung wurde um die schwedische Norm SS EN 1992-1-1:2014 mit dem Nationalem Anhang ergänzt.

Biegedrillknicknachweis am Ersatzstab

  • Im Einzelprogramm zum Biegedrillknicken wurde der Knicknachweis am Ersatzstab für T-, L- und Hohlprofile gem. EN 1993-1-1, Kapitel 6.3.1, ergänzt.
InfoCAD 15.3 (Juni 2016)

Allgemeines

  • Zur Belastung von gekrümmten Flächen- und Volumenmodellen steht eine neue 'projizierte' Flächenlast zur Verfügung.
  • Modellränder können jetzt auch die Bedeutung 'Feder', 'Kopplung' oder 'Pfahl-Stab' erhalten.

Pfahlberechnung

Zur Unterstützung von Pfahlberechnungen wurde eine Reihe von Optimierungen vorgenommen:

  • Modellränder können jetzt die Bedeutung 'Pfahl-Stab' erhalten.
  • Es können Bettungsprofile mit beliebig vielen Bodenschichten definiert werden.
  • Linear veränderliche Bettungsziffern und Festigkeiten sind nun möglich.
  • Die 'Pfahl-Stäbe' werden automatisch entsprechend den Bettungsprofilen generiert.
  • Bei der nichtlinearen Berechnung werden Bettungsfestigkeiten eingehalten. Hierzu können die Materialnichtlinearitäten abgeschaltet werden.

Biegedrillknicknachweis am Ersatzstab

  • Im Einzelprogramm zum Biegedrillknicken wurde der Knicknachweis am Ersatzstab für T-, L- und Hohlprofile gem. EN 1993-1-1, Kapitel 6.3.1, ergänzt.
InfoCAD 15.2 (März 2016)

Laminate

  • Es wurde ein neuer Querschnittstyp 'Laminat' implementiert. Dieser eignet sich für die Abbildung von geschichteten Materialien wie GFK oder Sperrholz.

Brückennachweise

  • Die Einwirkung QTS/QUDL für das Verkehrslastmodell der Brückennachweise wurde überarbeitet. Dies vereinfacht insbesondere die Verwendung von eigenen Lastfällen.
InfoCAD 15.1 (Dezember 2015)

Allgemeines

  • Modellränder können jetzt auch die Bedeutung 'Feder' oder 'Kopplung' erhalten.
  • Die neue Lastart 'Gleichlast auf Modellflächen' ermöglicht die einfache Eingabe einer Flächenlast durch Anwahl von Modellflächen.
  • Für den Darstellungsbereich kann im Extras-Menü wahlweise der Fensterhintergrund schwarz geschaltet werden.
  • Die Querschnittsfarben können jetzt in der Projektdatei gespeichert werden.
  • BIM-Spezifikationen importierter IFC-Objekte können nun in einem neuen Eigenschaftsfenster angezeigt werden.
  • In der Seitenansicht steht als Ergänzung zum Kommentarfeld ein neues Linienobjekt zur Verfügung.
  • Die Lizenzinformationen des Hilfe-Menüs erlauben nun optional eine tabellarische Darstellung und eine Übernahme in die Zwischenablage.

FEM Berechnung

  • Die FEM Berechnung wurde durch weitere Parallelisierung beschleunigt. Dies betrifft die Systemaufbereitung, den Eigenwertlöser sowie die Bewehrungsaufbereitung im Lastfall 'Kriechen und Schwinden'.
  • Beim 'Parallelen Sparse Solver' wurde der Einbau von Kopplungen in die Gesamtsteifigkeitsmatrix erheblich beschleunigt.
  • Der Standard-Gleichungslöser wurde nun ebenfalls nach OpenMP-Standard parallelisiert.

EN 1992-1-1 und DIN EN 1992-1-1

  • Die Massivbaunachweise wurden an die Änderung des Basisdokuments von 2014 und die Änderung des Nationalen Anhangs Deutschland von Dezember 2015 angepasst.
  • Für den Durchstanznachweis ergibt sich daraus, dass die Maximaltragfähigkeit, die durch Anordnung einer Durchstanzbewehrung erreicht werden kann, nun gemäß Gleichung (6.52) begrenzt wird.

EN 1993-1-1 und DIN EN 1993-1-1

  • Die Stahlbaunachweise wurden an die Änderung des Basisdokuments von Juli 2014 und an die Neufassung des Nationalen Anhangs Deutschland von August 2015 angepasst.
InfoCAD 15.0a (Juni 2015)

Holznachweise nach ÖNORM B 1995-1-1

  • Die Berichtigungen des Österreichischen Normungsinstituts vom 15. Juni 2015 zu ÖNORM EN 1995-1-1:2014-11 und ÖNORM B 1995-1-1:2014-11 wurden in die Holznachweise übernommen.
InfoCAD 15.0 (Mai 2015)

Allgemeines

  • Bereiche mit abweichenden Querschnittseigenschaften innerhalb von Modellflächen können nun einfacher realisiert werden (z.B. Pilzkopfdecken).
  • Eine neue Lastart 'Flächenlast auf Stäbe' ermöglicht das Verteilen einer Flächenlast auf ausgewählte Stäbe.
  • Der Verlauf der Bettungsmodule von Stäben kann jetzt graphisch dargestellt werden.
  • Damit andere Objekte nicht verdeckt werden, können Solids in der Zeichenreihenfolge grundsätzlich nach 'hinten' gelegt werden.
  • Geteilte Linien, Bögen, Ränder etc. können wieder 'verbunden' werden.
  • Über das Kontext-Menü können die Ordinaten der markierten Lasten skaliert werden.
  • Bei Flächenelementen können nun mehr als 2 Betonstahllagen graphisch dargestellt werden.
  • Der automatische Netzgenerierer wurde erheblich beschleunigt.
  • Wird zum Markieren das Fenster von rechts aufgezogen, so werden auch alle angeschnittenen Objekte ausgewählt.
  • Der Berechnungsmodus 'Markierte Elemente' kann jetzt so konfiguriert werden, dass z.B. die vorhandenen Ergebnisse der übrigen Elemente beibehalten werden. Die Funktion ist nun auch über das Kontext-Menü erreichbar.
  • Zur Unterstüzung der neuesten CPUs wurde der 'Parallele Sparse Solver' angepasst und optimiert.
  • Das Konvergenzverhalten der 'Tragwerksanalyse für den Brandfall' von Stabwerken wurde verbessert.

EN 1992-1-1 und nationale Anhänge

  • Die zusätzliche Zugkraft ΔFtd in der Längsbewehrung infolge Querkraft nach Abschnitt 6.2.3 (7) wird jetzt im Langprotokoll ausgegeben und für die graphische Darstellung gespeichert.
  • Die nach Kapitel 7.3.4 für die Ober- und Unterseite berechnete Rissbreite kann nun für Stab- und Flächenelemente graphisch dargestellt werden.
  • Für den Nachweis der Mindestbewehrung nach Kapitel 7.3.2 und der Rissbreite nach Kapitel 7.3.4 können für Querschnittsränder und Bewehrungsrichtungen nun unterschiedliche Vorgaben definiert werdeDie ausführlichen
  • Nachweisprotokolle wurden um Verweise zu den maßgebenden Kapiteln der Norm ergänzt.

EN 1992-2 und nationale Anhänge

  • Die zusätzliche Zugkraft ΔFtd in der Längsbewehrung infolge Querkraft nach Abschnitt 6.2.3 (107) wird jetzt im Langprotokoll ausgegeben und für die graphische Darstellung gespeichert.
  • Die nach Kapitel 7.3.4 für die Ober- und Unterseite berechnete Rissbreite kann nun für Stab- und Flächenelemente graphisch dargestellt werden.
  • Für den Nachweis der Mindestbewehrung nach Kapitel 7.3.2 und der Rissbreite nach Kapitel 7.3.4 können für Querschnittsränder und Bewehrungsrichtungen nun unterschiedliche Vorgaben definiert werden.
  • Die ausführlichen Nachweisprotokolle wurden um Verweise zu den maßgebenden Kapiteln der Norm ergänzt.

ÖNORM B 1992-2, Neuausgabe 2014

Die Brückennachweise wurden an die Neuausgabe 2014-09 des Nationalen Anhangs für Österreich angepasst. Daraus ergeben sich zusammen mit ÖNORM B 1992-1-1:2011-12 folgende Änderungen:

  • Der Reduktionsfaktor für die Betonfestigkeit wird für Festigkeitsklassen gemäß Kapitel 5.1.3.1 bis einschließlich C50/60 zu αcc = 1,0 angenommnen. Darüber gilt weiterhin αcc = 0,9.
  • Bei der Torsionsbemessung wird für Vollquerschnitte die Interaktionsgleichung (9AT) in B 1992-1-1 benutzt.
  • Im Ermüdungsnachweis für Betonstahl gelten die reduzierten Schwingbreiten nach B 1992-1-1, Tabelle 5AT.
  • In der Ermüdungskombination wird der statisch bestimmte Anteil der Vorspannkraft gemäß Kapitel 8.3.2 reduziert. Der Reduktionsfaktor wird im Querschnittsdialog definiert.
  • Für den Dekompressions- und Rissnachweis gelten die modifizierten Einwirkungskombination nach Tabelle 2AT. Der Einwirkungsdialog wurde entsprechend ergänzt.
  • Im Nachweis der Dekompression wird nach Kapitel 9.2.1 jetzt geprüft, ob der Beton innerhalb eines Bereichs von 200 mm um das Hüllrohr oder Spannglied unter Druck steht. Als Ergebnis wird die 'Drucktiefe' ausgegeben und graphisch dargestellt.
  • Die Mindestbewehrung zur Begrenzung der Rissbreite kann bei zentrischem Zwang alternativ nach B 1992-1-1, Gleichung (17AT), ermittelt werden. Dadurch können sich vor allem bei dickeren Bauteilen Einsparungen gegenüber der Standardmethode ergeben.
  • Beim Nachweis der Beton- und Stahlspannungen im Gebrauchszustand wird das Verbundverhalten des Spannstahls nach B 1992-1-1, Gleichung (14AT), mit dem Verbundbeiwert ξ1 aus dem Rissnachweis berücksichtigt.
  • In den Modi 'Dehnung GZG' und 'Dehnung GZG2' der Einzelbemessung kommt bei vorgespannten Stahllagen ebenfalls B 1992-1-1, Gleichung (14AT), zur Anwendung.

EN 1995 und nationale Anhänge

Die Holzbaunachweise wurden an die Änderung A2 von Juli 2014 angepasst. Daraus ergibt sich folgende Änderung für rechteckige Querschnitte:

  • Gleichung (6.15) liefert für den Beiwert kshape zur Modifikation der Torsionsschubspannungen jetzt einen geringeren Wert.

DIN EN 1995-1-1

  • Für die Einwirkung Wind wurde eine neue Einwirkungsdauer nach Tabelle NA.1 ergänzt.
  • Die Nachweise wurden auf die Anwendungsnorm DIN 20000-3:2015-02 zu EN 14080:2013 (Brettschichtholz) abgestimmt.

ÖNORM B 1995-1-1

Die Holznachweise wurden an die Neuausgabe des Nationalen Anhangs Österreich von November 2014 angepasst. Im einzelnen ergeben sich daraus folgende Änderungen:

  • Für die Einwirkung Wind steht eine neue Einwirkungsdauer nach Tab. NA.2.2 zur Verfügung.
  • Der Beiwert kcr wird für Nadelholz gemäß Kap. 6.1.7(2) zu kcr = 1,0 angenommen.
  • Die Schubfestigkeit von Nadelholz wird gemäß Kap. 6.1.7(2) für Vollholz zu fvk = 2,3 N/mm² und für Brettschichtholz zu fvk = 2,5 N/mm² angenommen.
  • Im Schubnachweis nach Kap. 6.1.7 wird bei zweiachsiger Biegung nun zusätzlich die Gleichung (NA.6.15-E1) ausgewertet.
  • Bei kombinierter Beanspruchung aus Biegung und Torsion erfolgt der Schubnachweis nach Kap. 6.1.8 mit der Interaktionsgleichung (NA.6.15-E1).

Nichtlineare Systemanalyse

  • Bei Stahlbetonflächentragwerken können jetzt auch mehrlagige Bewehrungen aus der Bemessung als Ausgangsbewehrung verwendet werden.

Volumenmodelle

  • Im Kontextmenü wurde eine Funktion Ändern ergänzt. Hiermit lassen sich u.a. markierte Volumenkörper zusammenfassen oder voneinander abziehen.

Dynamik

  • Bei der Ermittlung von Eigenfrequenzen können nun die Steifigkeiten nach Th. 2. Ordnung berücksichtigt werden.
  • Zur einfacheren Abbildung eines Feder-Dämpfer-Elementes kann dem Federelement direkt eine viskose Dämpfungskonstante zugewiesen werden.